Volvo Trucks präsentiert neue FMX-Modellreihe auf Bauma 2010 - Ab September in Europa erhältlich: Der neue Bau-Volvo

Auf der Bauma 2010 hat Volvo Trucks die neue Baufahrzeug-Modellreihe „FMX“ vorgestellt. Sie basiert auf der „FM“-Plattform, ist aber deutlich robuster.

Symbolbild LOGISTRA (Foto: T. Schweikl)
Redaktion (allg.)

Volvo Trucks hat auf der Baumaschinenmesse „Bauma 2010“ in München erstmals die neue Baufahrzeug-Modellreihe „FMX“ vorgestellt. Es handelt sich im Prinzip um einen modifizierten Lkw der Baureihe „FM“, der für den besonderen Einsatz auf Baustellen und Baugruben sowie für den Transport von Baustoffen deutlich robuster daherkommt. Das neue Fahrzeug soll ab September auf den europäischen Märkten lieferbar sein. Alle restlichen Länder sollen bis zum Ende des Jahres folgen. Der schwedische Lkw-Bauer will sich eigenen Angaben zufolge mit der neuen Modellreihe Märkte erschließen, in denen Volvo bislang noch wenig Bedeutung hat. „Heute spielt Volvo Trucks bereits eine führende Rolle im Fernverkehr. Wir möchten auch im Baufahrzeugsegment eine führende Rolle einnehmen“, sagte Staffan Jufors, Präsident und CEO von Volvo Trucks, bei der Vorstellung der neuen Baureihe in München. Der Bau-Volvo verfügt über große Bodenfreiheit. Die auffälligsten Veränderungen wurden im Bereich des Außendesigns vorgenommen. Ins Auge fallen sofort der neue obere Grill, des größere Volvo-Logo, die um 165 Millimeter verlängerte untere Frontpartie, der dreiteilige Stahlstoßfänger mit drei Millimeter starken Stahlecken, der stabile Unterfahrschutz und der Schutzbügel. Zusätzlich verfügt das Fahrzeug über eine mittige Abschleppvorrichtung, die sich zum Ziehen oder Rangieren eignet und auf eine Anhängelast bis zu 25 Tonnen ausgelegt ist.

Guter Überblick
Neu sind auch rutschfeste Trittstufen mit beweglicher Zusatzstufe und eine Leiter, die dem Fahrer ­direkt von der Türöffnung aus einen schnellen und bequemen Überblick über die Ladung ermöglicht. Die auf den Baustelleneinsatz abgestimmten dreiteiligen Scheinwerfer haben ein neues und modernes Design erhalten und lassen sich­ optional mit einer Hochdruck-Scheinwerferreinigungsanlage ausrüsten. Die ebenfalls neuen Nebelscheinwerfer sind in die Stahlecken des Stoßfängers eingelassen. Die robust konstruierten Außenspiegel sollen Beschädigungen und Kratzern besser standhalten. Der schmale Spiegelarm reduziert den toten Winkel in diesem Bereich, wodurch sich die Sicht aus der Fahrerposition verbessert. „Schon beim ersten Blick auf diesen Lkw und sein kraftvolles Erscheinungsbild wird die enge Verbindung zwischen Volvo Trucks und unserer Schwesterfirma Volvo Construction Equipment erkennbar – einem der weltweit führenden Anbieter von Muldenkippern, Baggern und Radladern“, so Jufors. Der FMX basiert auf der FM-Plattform, die sich laut Volvo bei anspruchsvollen Baustelleneinsätzen gut bewährt hat, besonders auf den skandinavischen Märkten, in Russland und Osteuropa. Zur Auswahl stehen ein 11-Liter-Motor (330 bis 450 PS) beziehungsweise ein 13-Liter-Motor (380 bis 500 PS). Die kürzlich überarbeitete Baufahrzeug-Version des so genannten I-Shift-Getriebes soll ein „Freischaukeln“ aus fast jeder erdenklichen Lage ermöglichen. Zusätzlich sendet ein neuer Lastsensor präzise Informationen zum Ladungsgewicht an das Getriebe, um optimierte Gangwechsel und sanftes Anfahren zu ermöglichen. Für die Bremsleistung sorgt die „Volvo Engine Brake Plus“. Sie stellt 375 kW bei 2300 U/min zur Verfügung.
Eine neue, höhere Lufteinlassposition am kurzen Fahrerhaus ist optional erhältlich. Sie soll die Luftversorgung des Motors optimieren und beim Rückwärtsfahren die Sicht nach hinten verbessern. Drei neue Innenausstattungen stehen zur Auswahl: Vinylsitzbezüge und ­Vinyltürverkleidungen, Textilsitzbezüge und Vinyltürverkleidungen oder Veloursitzbezüge und Velourtürverkleidungen. Ledersitze sind optional erhältlich.

 

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Autor:

Torsten Buchholz

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