Crown: US-Gabelstaplerhersteller erweitert Produktionskapazität nach Markteintritt in Spanien, Österreich und Italien: Hoch hinaus

Der Flurförderzeughersteller Crown expandiert weiter. Nach dem Bezug einer neuen Unternehmenszentrale in München wurde nun die Produktionskapazität in Europa verdoppelt.

Symbolbild LOGISTRA (Foto: T. Schweikl)
Redaktion (allg.)

Der US-amerikanische Gabelstaplerhersteller Crown ist auf elektronisch angetriebene Flurförderzeuge spezialisiert und profitiert derzeit stark vom Trend weg vom Verbrennungsmotor und hin zur Batterie im Stapler. Die aktuelle europäische Expansionsstrategie begann 2012 mit dem Markteintritt in Spanien, Österreich und Italien.
2013 wurden zudem noch das neue Ersatzteilzentrum in Pliening mit 3.100 Quadratmetern Fläche eröffnet und eine neue Firmenzentrale mit 10.300 Quadratmetern in Feldkirchen bei München bezogen.
Mehr Stapler
Der nächste Schritt war die Ausweitung der Produktionskapazität. Im bayerischen Roding, einem der zentralen Produktionsstandorte des Unternehmens weltweit, eröffnete Crown jüngst ein zusätzliches Werk. Während in „Roding 1“ die Staplerkomponenten hergestellt werden, erfolgt in der neuen, rund 11.800 Quadratmeter großen Halle „Roding 2“ die Endmontage der Flurförderzeuge.
Ergänzend zu üblichen Qualitätssicherungsmaßnahmen verfügt „Roding 2“ zusätzlich über einen separaten Testbereich mit einer Turmhöhe von 20 Metern, in dem die Stapler, bevor sie das Werk verlassen, ausführlich geprüft werden. „Als Familienunternehmen denkt Crown langfristig. Mit den Entwicklungsmöglichkeiten am zusätzlichen Standort sind wir auf weiteres Marktwachstum gut vorbereitet und in der Lage, unsere Marktposition in Europa nachhaltig auszubauen“, erklärte Ken Dufford, Crown Vice President Europe. Crown fertigt bereits seit 1986 in Roding und produziert dort Staplermodelle für die EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika). Hergestellt werden Hubwagen, Niederhub- Kommissionierer, Gegengewichtsstapler und Schubmaststapler mit Hubhöhen von bis zu 13 Metern. Bis zu 85 Prozent der Baugruppen werden dabei selbst entwickelt und hergestellt. Zudem konstruiert und baut das Unternehmen im eigenen Werkzeugbau fast alle Sonderwerkzeuge und Vorrichtungen, die für die Fertigungsprozesse benötigt werden.
„Mit der hohen Fertigungstiefe schaffen wir die Voraussetzungen für eine optimale Kontrolle über Qualität und Nachhaltigkeit unserer Produkte“, so Werksleiter Mads Andreasen. „Zudem können wir Innovationen schnell umsetzen und ausgesprochen flexibel und bis ins Detail auf kundenspezifische Anforderungen reagieren.“ Die modulare Bauweise der Stapler ermögliche außerdem eine hohe Ersatzteilverfügbarkeit bei vergleichsweise niedriger Sortimentsbreite.
Robuste Konstruktion
Dass Crown einen Großteil der Bauteile selbst herstelle, versetze den Staplerhersteller in die Lage, qualitativ hochwertige Produkte zu wettbewerbsfähigen Kosten herzustellen. Da Stahl statt Kunststoff verwendet wird, seien Stapler von Crown zudem sehr robust und sicher und damit langlebig. Tobias Schweikl

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