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Kraftstoff-Management: Zehn Prozent Sparpotential

Ein Kraftstoffmanagementsystem von Shell verknüpft Fahranalysen und Tankkartendaten zur Optimierung der Verbräuche.

Symbolbild LOGISTRA (Foto: T. Schweikl)
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Redaktion (allg.)

Ziel von Shell sei es, Kunden dabei zu helfen, ihren Kraftstoffverbrauch dauerhaft zu senken. Vor diesem Hintergrund hat die EuroShell Deutschland GmbH mit „Shell FuelSave Partner“ eine Lösung für gewerbliche Fuhrparks vorgestellt. Diese soll es ermöglichen, den Kraftstoffverbrauches um bis zu zehn Prozent zu reduzieren. Shell FuelSave Partner nutzt dafür eine On-Board Unit, die im Fahrzeug installiert wird und Daten zum Fahrverhalten und der Fahrzeugperformance sammelt. Diese werden an eine zentrale Datenbank weitergeleitet und werden dort unter Einbeziehung von Informationen der EuroShell-Tankkartendaten in einem speziell entwickelten Analyseverfahren zu Berichten zusammengefasst. So sollen Einsparpotenziale für den Fuhrparkleiter leicht zu ermitteln sein und er könne genau sehen, welcher Fahrer noch Nachholbedarf in punkto wirtschaftliches Fahren hat oder von welchem Fahrer gelernt werden kann.

Außerdem ermögliche die Dienstleistung den Abgleich des tatsächlich verbrauchten Kraftstoffs mit Tankkartentransaktionen, um so unter anderem betrügerische Aktivitäten zu identifizieren. Gleichzeitig sei das System in der Lage, automatisch die kraftstoffbedingten Kohlendioxid-Emissionen auf einer Tonnenkilometerbasis zu berechnen. Zudem wurde eine Ortungsfunktion integriert. Via GPS, das in die On-Board-Unit eingebaut ist, kann man die Fahrzeugbewegungen einzeln und in Echtzeit über ein Online-Portal verfolgen. Diese Funktion ist immer dabei, kostet nichts extra.

Abo-Modell

Das Geschäftsmodell dieses Systems basiert auf einem Abonnement. Damit will Shell hohe Anfangsinvestitionen beim Kunden vermeiden. Wie hoch die Kosten für die Nutzung des Systems sind, hänge von der gewählten Laufzeit ab. Die Vertragsausgestaltung, und damit die Nutzungskosten, sind aber flexibel. Da sich das Produkt derzeit in der heißen Markteinführungsphase befindet, will der Mineralölkonzern noch keine Preise veröffentlichen. Aktuell laufen nach Angaben von Shell Vertragsverhandlungen mit einigen Kunden. In den Niederlanden und England wurde das System bereits lanciert. Wer hierzulande Interesse hat, muss sich an die Tankkartengesellschaft EuroShell in Hamburg wenden. Felix Faber, Geschäftsführer der EuroShell Deutschland GmbH, erklärt die Hintergründe für diese Produktentwicklung wie folgt: „Steigender Wettbewerb, immer größerer Kostendruck, höhere Laufleistungen und zunehmende Auslastung des Fuhrparks erfordern Lösungen, die dazu beitragen, das Geschäft effizient zu gestalten und auch die kraftstoffbedingten CO2-Emissionen zu kontrollieren. Shell FuelSave Partner ist, wie der bereits eingeführte Shell FuelSave Diesel, ein Angebot von Shell, um den Anforderungen im Markt zu entsprechen.“ Die Technologie wurde mit den Partnern IBM, Airbiquity und Continental Automotive zusammen mit bereits vorhandenen Anwendern der „EuroShell Card“ geprüft und optimiert. „Unsere neue Lösung ist das Ergebnis intensiver Zusammenarbeit mit mehreren Partnern, welches Spitzentechnologie mit geschäftlicher Innovation verbindet und unterm Strich echte Resultate erzielt“, behauptet Faber. Thomas Pietsch

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