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Schwere Jungs

Der Trailerhersteller Kässbohrer hat etliche Neuerungen seiner Tiefbettfahrzeuge und Tieflader für den Schwertransport vorgestellt.Der Trailerhersteller Kässbohrer hat etliche Neuerungen seiner für den Schwertransport vorgestellt.

Der K.SLL 2 von Kässbohrer kommt auf eine Tragfähigkeit von 44 Tonnen. Bild: Kässbohrer
Der K.SLL 2 von Kässbohrer kommt auf eine Tragfähigkeit von 44 Tonnen. Bild: Kässbohrer
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Tobias Schweikl
Tiefbettfahrzeuge und Tieflader

Der Trailerhersteller Kässbohrer nutzte die Fachmesse bauma 2019 in München, um den Besuchern Beispiele aus seiner Tiefbett-Produktreihe zu präsentieren. Das Unternehmen bietet nach eigenen Angaben die komplette Produktreihe für den Bau an, darunter auch ausziehbare, nicht ausziehbare und hydraulisch gelenkte Tiefbettfahrzeuge und Tieflader für den Schwertransport. Das Unternehmen verkauft die Fahrzeuge mit progressiver Lenkung, hydraulischem Federungssystem und Metallisierung. Weitere Optionen umfassen den Doppelauszug sowie vielseitige Rampenoptionen.

Die ausziehbare Tiefbett-Baureihe „K.SLA“ für den Schwerlastverkehr bietet flexible Konfigurationen für 3-, 4-, 5- oder 6-Achsen-Optionen, Chassis-Verbreiterungen bis 7.300 Millimeter sowie sieben verschiedene hintere Laderampen und Seitenverlängerungen. Die K.SLA-Serie ist mit verschiedenen Ladungssicherungsfunktionen ausgestattet. Dank ihrer selbstlenkenden Achsen soll sie besonders manövrierfähig sein.

Innerhalb der Produktgruppe wurde der „K.SLA 4“ für den Einsatz im Bauwesen, Bergbau und Schwertransport gestaltet. Der „K.SLA R“, ein ausziehbarer Tieflader mit drei Achsen, wurde hingegen für den Transport von Baumaschinen sowie Land- und Forstmaschinen entwickelt. Er ist standardmäßig mit Radmulde erhältlich, wird aber auch mit der Option Baggerarmmulde und einer Vielzahl von Rampenoptionen angeboten, die das Be- und Entladen erleichtern sollen.

 

Niedrige Bauform

Bei der „K.SLL“-Tieflader-Serie von Kässbohrer wurden beim „K.SLL 2“ und „K.SLL 3“ die meisten technologischen Systeme und Komponenten überarbeitet. Der K.SLL 3 ist bei Kässbohrer der niedrigste Tieflader mit einer Bodenfreiheit von 100 Millimetern. Mit seinen drei Achsen verfügt er über einen abnehmbaren Schwanenhals, der die Ladevorgänge für sperrige Güter verkürzen und gleichzeitig die Betriebssicherheit durch die vordere Belastbarkeit erhöhen soll. Seine Tragfähigkeit beträgt 54 Tonnen, während der K.SLL 2 auf 44 Tonnen kommt.

 

Überarbeitet wurde auch der nicht ausziehbare Dreiachs-Tieflader-Sattelauflieger „K.SLS 3“ mit seinen drei verschiedenen Varianten.

Neu brachte Kässbohrer Anfang 2019 die „K.SLH“-Serie auf den Markt. Die Serie mit 5-, 6- und 8-Achsen-Option wurde speziell für die Transportindustrie in den Bereichen Fertigung und Bauwesen entwickelt. So kommt der ausziehbare Sechsachs-Tiefbettauflieger „K.SLH 6“ auf 102 Tonnen Transportkapazität. Er bietet eine Schwanenhalskapazität von 30 Tonnen und ist dank seiner doppelten Verlängerung auf bis zu 17,5 Meter ausziehbar. Auf der anderen Seite ist der achtachsige Tieflader-Auflieger „K.SLH 8“ mit 36 Tonnen Schwanenhals und hydraulischem Federungssystem für eine effektive und sichere Lastverteilung konzipiert. ts

Fotos: Kässbohrer

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Artikel Schwere Jungs
Seite 39 | Rubrik Test + Technik
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