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Automatisierter Hochhubwagen

Prozess: automatisiert – Erwartungen: übertroffen

Ein gemeinsames Projekt von ebm-papst und Linde Material Handling beweist eindrucksvoll, wie sich Automatisierung gewinnbringend umsetzen lässt.

Für ebm-papst gehören automatisierte Abläufe längst zum Standard, wie hier im Versandzentrum am Standort Mulfingen-Hollenbach.
Für ebm-papst gehören automatisierte Abläufe längst zum Standard, wie hier im Versandzentrum am Standort Mulfingen-Hollenbach.
Linde Material Handling GmbH

„Effizienz liegt in der Natur einer Strömung“, heißt es im bildgewaltigen Imageclip des Luft- und Antriebstechnik-Spezialisten ebm-papst. Ein Satz, der einleuchtet – selbst ohne Physikdiplom. Und gewissermaßen kann man dieses Prinzip auch auf die Intralogistik übertragen.

Ein Staplerfahrer hebt eine Palette von der Verpackungslinie und fährt damit direkt zu den Abgabepunkten auf der anderen Seite der Lagerhalle – zigmal pro Schicht, fünf Tage die Woche. Per se effizient, aber ginge es nicht noch besser?

Gefragt, geplant, getan

Auf der Suche nach geeigneten Konzepten wurde ebm-papst schließlich beim Linde-MH-Netzwerkpartner Hofmann Fördertechnik fündig.

„Eine statische Förderbandlösung kam für unseren Prozess nicht infrage, weil wir den Weg in der Halle nicht zerschneiden wollten“, beschreibt ebm-papst-Logistikleiter Tobias Arndt die Ausgangslage.

Denn das Umfeld der betreffenden Verpackungslinie und der beiden Übergabepunkte ist stark frequentiert: Staplerfahrer und Fußgänger kreuzen während des Dreischichtbetriebs ständig die Route. „Außerdem war es unser Ziel, größere Umbauarbeiten wie die Verlegung von Schienen oder Ähnlichem zu vermeiden“, ergänzt der Logistiker.

Selbstständig? Selbstverständlich!

Den Startpunkt markierte zunächst eine zahlen- und faktenbasierte Analyse anhand der wichtigsten Zielparameter wie etwa des geforderten Transportvolumens pro Stunde. Anknüpfend daran führte der Linde-MH-Netzwerkpartner einen Proof of Concept (Machbarkeitsstudie) durch, in dessen Rahmen die avisierte Lösung – ein automatisierter Hochhubwagen Linde L-MATIC – über mehrere Tage vor Ort getestet wurde.

Hierzu legten die Linde-Anwendungsingenieure zunächst eine digitale Karte der Lagerumgebung an, auf deren Basis sich der Linde L-MATIC an bestimmten Fixpunkten orientiert, ohne weitere Infrastruktur wie Reflektoren und Co. zu benötigen. Eine besonders praktische Lösung, da sich die Fahrwege im Nachhinein unkompliziert anpassen lassen, sollten sich die Rahmenbedingungen ändern.

Automation, perfekt integriert

Ebenfalls Teil der Machbarkeitsstudie waren die Testläufe mit den mehr als 20 unterschiedlichen Ladungsträgern, auf denen die Verpackungslinie ihre Produkte ausgibt.

„Manche Ventilatoren und Motoren müssen von der Verpackungsanlage an den Übergabepunkt fürs Hochregallager transportiert werden, andere zum Abnahmepunkt für den Direktversand“, erläutert ebm-papst Projektleiter Markus Zink.

Damit das in der Praxis funktioniert, musste der automatisierte Hochhubwagen Linde L-MATIC mit den nötigen Informationen versorgt werden – eine komplexe Programmieraufgabe, die der Linde-MH-Netzwerkpartner gleichfalls in seine Hände nahm. Über das ebm-papst-Firmennetzwerk wurde das Linde-Gerät dabei an das interne SAP Extended Warehouse Management (EWM) System angebunden.

„Dass unser Linde-MH-Netzwerkpartner uns von der Planung über die Geräte bis hin zur softwareseitigen Anbindung alles aus einer Hand geliefert hat, war für uns ideal“, bringt es Markus Zink auf den Punkt.

Zahlen lügen nicht

Seit März 2020 drehen insgesamt drei Linde L-MATIC Hochhubwagen bei ebm-papst ihre Runden, nehmen Paletten vom Förderband und transportieren sie zum jeweiligen Abnahmepunkt – extrem effizient und ohne, dass dabei menschliche Arbeitskraft gebunden wird.

Apropos Effizienz: Statt der ursprünglich angefragten Kapazität von 36 Transporten pro Stunde leisten die L-MATIC-Geräte heute in der Spitze bis zu 50, bei einer Verfügbarkeit von nahezu 100 Prozent.