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AEB und DHBW Studie: Mit Kollaboration mehr Erfolg

Studienprojekt von AEB und DHBW Stuttgart untersucht Vorteile und Erfolgsfaktoren von Kollaboration in der Lieferkette.
Drahtseilakt: Kollaboration birgt Chancen, aber auch Risiken, die eine Studie analysieren will. | Foto: AEB
Drahtseilakt: Kollaboration birgt Chancen, aber auch Risiken, die eine Studie analysieren will. | Foto: AEB
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Johannes Reichel

Wie funktioniert Kollaboration? Was sind die Trends in globalen Lieferketten? Unter diesen leitenden Fragestellungen haben die AEB GmbH und die Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Stuttgart die dritte Auflage der Studie „Global Trade Management Agenda“ gestartet. In deren Rahmen können Logistikleiter, Supply-Chain-, Zoll- und Export-Verantwortliche in Unternehmen aller Größen und Branchen noch bis zum 10. September ihre Erfahrungen zum Thema "Kollaboration" mitteilen und einen Online-Fragebogen ausfüllen.

Kollaboration in der Supply Chain sei ein ambivalentes Thema, betonen die Autoren der Studie. Einerseits lockten Wettbewerbsvorteile wie Zeitersparnis und Kostensenkung, andererseits berge es nicht zu vernachlässigende Risiken, etwa Kontroll- oder Know-how-Verlust. "Wie gehen Unternehmen weltweit mit dieser Spannung um und wie sieht Kollaboration in Außenwirtschaft und Logistik derzeit in der Unternehmenspraxis aus?", dieser Frage gehen die Wissenschaftler nach. „Mit unserer Studie wollen wir die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit näher beleuchten und feststellen, wie der Status quo bei den Unternehmen aussieht“, erklärt Prof. Dr. Dirk H. Hartel von der DHBW Stuttgart. Zudem beleuchte man, welche allgemeinen Chancen und Risiken Kollaboration in der Supply Chain birgt, wo die Unternehmen an ihre Grenzen stießen und was eine erfolgreiche Umsetzung ausmache, ergänzt Dr. Ulrich Lison, Außenwirtschaftsexperte der AEB.

Unter Kollaboration verstehen die Autoren eine "zielgerichtete, problemlösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen". Ziel sei die gemeinsame und unternehmensübergreifende Optimierung der Prozesse und Arbeitsabläufe. Dabei behalte jeder Partner seine unternehmerischen Handlungsspielräume. Damit gehe Kollaboration über eine normale Zusammenarbeit in der Lieferkette hinaus. Die Studienreihe „Global Trade Management Agenda“ ist ein Kooperationsprojekt der AEB und Prof. Dr. Hartel von der DHBW Stuttgart.

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