Aktuelle Studie: Status Quo und Entwicklung des Werkverkehr

Das Institut für Logistik (IfL) der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) führt in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) e.V. derzeit eine Untersuchung zur Entwicklung des Werkverkehrs in Deutschland durch. Es werden noch Teilnehmer gesucht.
Eine aktuelle Studie will derzeit herausfinden, wohin sich der Werkverkehr in Deutschland entwickelt. | Foto: Krone
Eine aktuelle Studie will derzeit herausfinden, wohin sich der Werkverkehr in Deutschland entwickelt. | Foto: Krone
Tobias Schweikl

In der Folge der Deregulierung der Verkehrsmärkte haben sich zahlreiche Strukturveränderungen im Logistiksektor ergeben. Durch den Wegfall von Restriktionen beim Werksverkehr ergaben sich etwa für die verladende Wirtschaft neue Perspektiven. Die Organisationsmodelle reichen vom klassischen Werkverkehr zur Filial- oder Kundenbelieferung, gemischten Werkverkehrs- und gewerblichen Güterverkehrsaktivitäten über eigene Logistikdienstleister als Tochterunternehmen oder Dienstleister im Konzernverbund bis hin zum Serviceverkehr als Kombination von Auslieferung und Aufbau-/Montageservice.
Das Institut für Logistik (IfL) der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) will nun zusammen mit dem Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) e.V. in einer Untersuchung aufzeigen, wie sich der traditionelle Werkverkehr in dem neuen Wettbewerbsumfeld aufgestellt hat, welche Organisationsmodelle zum Einsatz kommen und schließlich ob und wenn ja wie, sich die Motivation von Verladern, Werkverkehr zu betreiben, verändert hat und in Zukunft noch verändern wird. Es werden noch Unternehmen gesucht, die an der Befragung teilnehmen wollen. Die Umfrage läuft noch bis zum 31. Dezember 2015.

Zur Umfrage

Printer Friendly, PDF & Email