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Alternative Kraftstoffe: Liquind startet erste LNG-Tankstelle in NRW

Ab Sommer soll am Duisburger Parallelhafen flüssiges Erdgas für Kunden aus der Logistik verfügbar sein.
Philip Maximilian Braunschweig (links), Leiter Unternehmensentwicklung bei Liquind, übergibt die neue LNG-Anlage in Duisburg. | Foto: Liquind
Philip Maximilian Braunschweig (links), Leiter Unternehmensentwicklung bei Liquind, übergibt die neue LNG-Anlage in Duisburg. | Foto: Liquind
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Tobias Schweikl

Die Berliner Liquind 24/7 GmbH erzielt beim Aufbau einer flächendeckenden LNG (Liquefied Natural Gas)-Verteilinfrastruktur in Deutschland Fortschritte. Nachdem im Spätherbst 2016 die Entscheidung für LNG-Standorte in Duisburg und Mannheim gefallen ist, steht das Start-up nun kurz vor der Installation einer LNG-Tankstelle am Duisburger Parallelhafen. In einem ersten Schritt wird noch eine mobile Anlage verwendet, der Genehmigungsprozess für eine feste Lager-, Bunker und Betankungsanlage sei aber bereits angestoßen, so das Unternehmen. Ab Sommer 2017 sollen an der Anlage Lkw und wenig später auch Binnenschiffe betankt werden können.
Um den Ausbau der LNG-Verteilinfrastruktur voranzutreiben, soll noch in diesem Jahr eine weitere mobile Tankstelle im Hafen Mannheim ihren Betrieb aufnehmen. Hierfür wurde nun ein Vertrag mit der Mannheimer Hafengesellschaft für ein Grundstück an der Ruhrorter Straße im Rheinauhafen unterzeichnet. Damit will das Unternehmen die Lücke zwischen LNG-Import und der Abnahme durch Endkunden aus der Binnenschifffahrt und der Logistik entlang des Rheins schließen.
Liquind 24/7 wird von der EU-Kommission gefördert. Über den Smart Energy Innovationsfonds ist das Schweizer Energieunternehmen Energie 360° an dem Start-up beteiligt. Die aufgebaute Verteilinfrastruktur soll nutzeroffen sein.

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