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Aufbauten und Auflieger: Schmitz-Cargobull investiert 100 Millionen

Der Aufliegerhersteller Schmitz Cargobull investiert weiter in Kapazitätsausbau und Automatisierung. Allein 100 Millionen Euro fließen in den Standort Vreden.
Verkündeten das Investitionsprogram auf der IAA 2018: (v.l.) Roland Klement, Vorstand Forschung, Entwicklung und Validierung, Boris Billich, Vorstand Vertrieb und Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender bei Schmitz Cargobull. | Foto: Schmitz Cargobull
Verkündeten das Investitionsprogram auf der IAA 2018: (v.l.) Roland Klement, Vorstand Forschung, Entwicklung und Validierung, Boris Billich, Vorstand Vertrieb und Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender bei Schmitz Cargobull. | Foto: Schmitz Cargobull
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Tobias Schweikl

Anlässlich einer Veranstaltung auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 in Hannover verkündete Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Schmitz Cargobull AG, eine Investitionsoffensive des Aufbauten- und Trailerherstellers. Alleine in den Kompetenzstandort für Sattelkofferfahrzeuge in Vreden sollen über 100 Mio. Euro fließen. Entstehen soll eine digitale und automatisierte Fabrik für mehr Individualisierung beim Trailerbau bei gleichbleibenden Kosten. „Wir haben in unserer ‚Strategie 2025‘ das Ziel festgeschrieben, Weltmarktführer für Sattelkoffer und Sattelpritschen sowie europäischer Marktführer für Sattelkipper zu werden“, so Schmitz. „Deshalb haben wir bereits im letzten Jahr die Produktion von 76 Fahrzeugen pro Tag im August 2017 auf aktuell über 100 Kühl-Fahrzeuge in Vreden gesteigert.“

In Panevezys (Litauen) wurde dank der Investitionen der letzten Jahre die Kapazität vor allem im Schäumwerk für „FERROPLAST“-Paneele ausgebaut. An dem Standort für Sattelkoffer S.KO, Motorwagenkoffer M.KO und M.KO-Bausätze sollen noch im Oktober 2018 zwei zusätzliche Fertigungslinien in Betrieb gehen. Die technische Kapazität des Werkes verdreifache sich von rund zehn Einheiten in 2017 auf rund 30 Einheiten täglich ab April 2019, so das Unternehmen.

„Nachdem Schmitz Cargobull im Kühlsattelsegment mit rund 55 Prozent Marktanteil europäischer Marktführer ist, werden jetzt sämtliche Segmente wie zum Beispiel Pharma, Tiefkühl, Distribution, Frischdienst und Trockenfracht konsequent mit kundenindividuellen Lösungen bearbeitet“, so Andreas Schmitz weiter. Dabei solle auch die neu bei Kühlfahrzeugen serienmäßig verbaute Trailer-Telematik „TrailerConnect“ eine entscheidende Rolle spielen.

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