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Aufschwung mit Hypotheken

Motor der binnenwirtschaftlichen Entwicklung des Groß- und Außenhandels bleibt der Außenhandel. Achillesferse der Binnenkonjunktur ist der private Verbrauch.
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Redaktion (allg.)
Das ist das Ergebnis einer Unternehmensbefragung für den heute in Berlin vorgestellten Großhandels-Indikator des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA). Der Politik stellen die befragten Unternehmen mit der Durchschnittsnote Note 4+ ein unbefriedigendes Zeugnis aus. 90 Prozent der Unternehmen geben an, dass die Maßnahmen der großen Koalition an den Erfordernissen der Unternehmen vorbeigehen. Dies betreffe vor allem die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, die Lösung der strukturellen Probleme der Sozialversicherungen und die Formung eines attraktiven Steuerrechts. Mehr als die Hälfte der Unternehmen machen ihre Bereitschaft, mehr zu investieren, davon abhängig, wie die Unternehmensteuerreform im Detail ausgestaltet wird. 84 Prozent gehen davon aus, dass die Erhöhung der Umsatzsteuer keine negativen Auswirkungen auf die Investitions- und Beschäftigungsentscheidung ihres Unternehmens hat. Wichtiger ist das Thema Arbeitskosten. Diese seien in Deutschland nach wie vor zu hoch. In der Verlängerung des Renteneintrittsalters sehen die Unternehmen des Großhandels lediglich einen ersten Schritt. 94 Prozent der Unternehmen sind überzeugt, dass dies alleine nicht ausreicht und weitere Reformen notwendig sind.
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