Ausbauarbeiten im Zeitplan

Der zur trimodalen Schnittstelle ausgebaute Hafen in Schalding soll am 27. Juni in Betrieb genommen werden. Zwei Tage später ist ein Hafenfest geplant.
Redaktion (allg.)
„Wir liegen voll im Zeitplan“, sagt Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der Bayernhafen GmbH & Co. KG. Bis zur Inbetriebnahme werden auf 275 Metern am westlichen Kai zwei parallel verlaufende Gleise verlegt, die auch Lkw befahren können. Damit die Schiffe problemlos anlegen können, wird vor der Spundwand die Fahrrinne vertieft. Im nächsten Schritt wird der westliche Kaibereich auf einer Breite von 22 Metern asphaltiert. Für einen direkten Anschluss an die neuen Ladegleise werden bereits bestehende Zuführungsgleise auf einer Länge von 125 Metern teilweise rückgebaut und verschwenkt. Der Ausbau des Passauer Hafens wurde notwendig, da der Schiffsgüterumschlag in den vergangenen zehn Jahren um rund 57 Prozent gestiegen ist. „Mit der Aufrüstung zur trimodalen Schnittstelle für die drei Verkehrsträger Schiff, Bahn und Lkw schaffen wir die Basis für weiteres Wachstum und zusätzliches wirtschaftliches Potenzial“, sagt Joachim Zimmermann. Auf lange Sicht soll Schalding den Hafen Racklau ersetzen. Dort fehlt eine leistungsfähige Anbindung an das Straßen- und Schienennetz. Außerdem behindert Hochwasser regelmäßig die Verladearbeiten.