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Automatisierung: Neues Shuttle-Lager für Witt

Um sich für die Zukunft zu rüsten, hat der Gasespezialist Witt den Sprung von der manuellen Logistik in die Automatisierung gewagt.
Wechsel von manueller auf automatisierte Logistik: Witt-Gasetechnik setzt künftig auf Shuttle-Technologie im Lager. | Foto: Dobülog, Bad Sassendorf und Dortmund
Wechsel von manueller auf automatisierte Logistik: Witt-Gasetechnik setzt künftig auf Shuttle-Technologie im Lager. | Foto: Dobülog, Bad Sassendorf und Dortmund
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Tobias Schweikl

Die Witt-Gasetechnik GmbH & Co. KG aus Witten, ein Hersteller von Gasmischern und -analysatoren, Gassicherheitsarmaturen sowie Dichtheitsprüfgeräten, hat ein neues Shuttle-Lager in Betrieb genommen. In Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Dobülog – Domnik und Bücker Logistik Beraten und Planen GbR aus Bad Sassendorf und Dortmund entschied man sich für die Installation so genannter „Ylog“-Shuttles der Knapp Industry Solutions GmbH, Dobl/Österreich.
Vorangegangen waren vier Jahre Planungsphase. Mit dem neuen Shuttle-System wagt Witt erstmals den Sprung in die Logistik-Automatisierung. Zuvor war bei Witt im Lager jahrzehntelang ausschließlich manuell gearbeitet worden. Für die Neuerung ausschlaggebend sei laut Unternehmensaussage gewesen, dass die alte Bestandslogistik den stetig steigenden Kapazitätsanforderungen des Gase-Spezialisten nicht mehr gerecht wurde. Das neue Shuttle-Lager soll schneller, flexibler und raumsparender arbeiten. Zudem will man von der Skalierbarkeit und Erweiterbarkeit des Ylog-Systems profitieren.
Um Kosten zu sparen, wurde das neue Shuttle-Lager in ein Bestandsgebäude auf dem Witt-Firmengelände eingebaut. Auf einer Grundfläche von rund 400 Quadratmetern umfasst das System 5.148 Stellplätze für Behälter und Tablare. Das Lager ist dreigassig mit 13 Ebenen, einem Shuttle-Lift sowie zwei angeschlossenen Kommissionierarbeitsplätzen ausgeführt. Im Einsatz sind derzeit fünf Ylog-Shuttles, die bis zu 120 Doppelspiele pro Stunde zulassen. Die Lagerware setzt sich aus Rohstoffen, Halbfertigerzeugnissen und Fertigwaren der Kategorien A, B und C zusammen und ist pro Ladungsträger bis zu 50 Kilogramm schwer.

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