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Autonome Lkw: DB Schenker startet mit Einride

Der erste autonome Elektro-Lkw „T-Pod“ des Herstellers Einride nimmt bei DB Schenker den kommerziellen Betrieb auf. Die Straßenzulassung in Schweden wird noch in diesem Jahr erwartet.

Die Partnerschaft zwischen Einride und DB Schenker wurde bereits im April 2018 vereinbart.
Die Partnerschaft zwischen Einride und DB Schenker wurde bereits im April 2018 vereinbart.
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Tobias Schweikl

Der Logistikdienstleister DB Schenker und das Lkw-Startup Einride haben auf einem Gelände von DB Schenker im schwedischen Jönköping den ersten kommerziellen Einsatz eines vollelektrischen, autonomen Lkw gestartet. Der so genannte „T-Pod“ soll dort ab sofort autonom von und zu einem Lagerhaus fahren. Zudem erwarten die Projektbeteiligten für das Fahrzeug noch in diesem Jahr die Straßenzulassung in Schweden. Dann solle auch erstmals autonom über öffentliche Straßen gefahren werden.

„Wir bei Schenker arbeiten mit aller Konsequenz an einer nachhaltigen und innovativen Logistik. Das autonome Fahren wird dafür immer wichtiger. Gemeinsam mit unserem Partner Einride setzen wir dafür neue Maßstäbe und wollen schon bald den ersten vollelektrischen, autonomen Lkw auf eine öffentliche Straße bringen“, sagte Jochen Thewes, CEO von DB Schenker.

Der T-Pod von Einride hat kein Fahrerhaus mehr, sondern wird fernüberwacht und kann auch aus Entfernungen von mehreren hundert Kilometern ferngesteuert werden. Durch den Wegfall des Fahrerhauses soll das Fahrzeug effizienter werden. Gleichzeitig seien höhere Ladekapazitäten, mehr Flexibilität, niedrigere Fertigungs- und Betriebskosten sowie ein optimierter Energieverbrauch möglich. Der T-Pod wird ausschließlich mit Batterien betrieben.

Eine Flotte von T-Pods könne durch ein intelligentes Routenführungssystem koordiniert werden, das Lieferzeit, Akkulaufzeit und Energieverbrauch weiter verbessert und den Straßengüterverkehr so effizienter und sicherer macht, so der Hersteller.

Die Partnerschaft zwischen Einride und DB Schenker wurde bereits im April 2018 vereinbart. Die Kooperation umfasst den Pilotlauf in Jönköping sowie eine Option für weitere Pilotläufe im Ausland.

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