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Autonome Lkw: GE Appliances transportiert mit Einride fahrerlos

GE Appliances setzt für den Transport seiner Produkte in den USA nun auch auf Lkw des schwedischen Unternehmens Einride. Die Fahrzeuge bringen die Lieferungen autonom von der Produktionsstätte zum Lagerstandort.

GE Appliances transportiert im US-amerikanischen Selmer seine Produkte mit einem autonomen Lkw von Einride zwischen Produktion und Lagerstandort. (Foto: Einride)
GE Appliances transportiert im US-amerikanischen Selmer seine Produkte mit einem autonomen Lkw von Einride zwischen Produktion und Lagerstandort. (Foto: Einride)
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Tobias Schweikl
(erschienen bei LOGISTIK HEUTE von Sandra Lehmann)

Das schwedische Unternehmen Einride hat den autonomen und elektrifizierten Transport von Endgeräten des Anbieters GE Appliances zwischen der Produktionsstätte und dem Distributionszentrum in Selmer, Tennessee, USA, in Serie gebracht. Das gab der Spezialist für autonomes Fahren im Güterverkehr mit Sitz in Stockholm Ende November in einer Pressemitteilung bekannt.

Demnach findet der tägliche Transport von Endgeräten von Montag bis Donnerstag zwischen der Produktionsstätte und dem Lager von GE Appliances in Selmer, Tennessee, statt und ermöglicht bis zu sieben Pendelfahrten pro Tag, die laut Einride keine Abgasemissionen verursachen. Dieser langfristige Einsatz folge auf frühere Pilotprojekte, die in Zusammenarbeit mit GE Appliances durchgeführt wurden – zunächst in einer kontrollierten Umgebung am Hauptsitz des Unternehmens im Appliance Park im Jahr 2021, gefolgt vom ersten öffentlichen Straßenpilotprojekt in den USA für einen autonomen Elektro-Lkw ohne Fahrer an Bord in Selmer im vergangenen Jahr.

„Es erfüllt uns mit großem Stolz, mit GE Appliances zusammenzuarbeiten und in der Lage zu sein, branchenführend autonome Technologie bereitzustellen und diese in einem der bedeutendsten kommerziellen Anwendungsfälle einzusetzen”, sagte Henrik Green, General Manager, Autonomous Technologies bei Einride. „Wir freuen uns darauf, diese Zusammenarbeit fortzusetzen, um die entscheidende Rolle autonomer Technologien im Transportwesen zu etablieren, sowohl mit GE Appliances als auch mit anderen Partnern weltweit.“

Das autonome Fahrzeug von Einride sei Teil eines größeren Interoperabilitätsprojekts in Selmer zur Schaffung eines automatisierten Logistikflusses, der die Ergonomie und Sicherheit der Mitarbeiter an den Laderampen verbessern und die Effizienz steigern soll. Zu den weiteren Partnern von GE Appliances gehören TaskWatch und Slip Robotics.

Zusammenarbeit mit TaskWatch und SlipRobotics

Die KI-Kameras von TaskWatch lösen ein Steuergerät aus, das die Rampentore und die Laderampe hebt und senkt, das autonome Fahrzeug an der richtigen Stelle positioniert und den Slip-Roboter darüber informiert, dass es beladen werden kann. Der Slip-Roboter be- und entlädt das Fahrzeug dann selbstständig, wodurch sich die Ladezeiten Einride zufolge um 80 Prozent verkürzen. Einrides Konnektivitätspartner Ericsson stellt das private Netzwerk zur Verfügung, um eine zuverlässige Kommunikation zwischen dem Fahrzeug und dem Remote Operator vor Ort zu gewährleisten.

„Unsere Partnerschaft mit Einride in Selmer spiegelt unseren weiterentwickelten Ansatz in der Roboter- und Automatisierungstechnik wider", sagt Harry Chase, Senior Director of Central Materials bei GE Appliances. „Wir bewegen uns von der Implementierung von Einzellösungen zur Bewältigung verschiedener Herausforderungen hin zur Schaffung von Interoperabilität zwischen Systemen, die Konsistenz schaffen und Prozesse in unseren Fabriken und in unserer gesamten Lieferkette rationalisieren können. Diese Implementierung in Selmer hilft uns, Emissionen zu reduzieren, unseren Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, sich auf anspruchsvolle Aufgaben zu konzentrieren, den Verkehr in verkehrsreichen Bereichen zu reduzieren, um eine sicherere Arbeitsumgebung zu schaffen, und einige der anstrengendsten ergonomischen Aufgaben wie das Auf- und Absteigen auf einen Gabelstapler und das An- und Abkoppeln von Anhängern zu eliminieren. Wir glauben, dass Robotik und Automatisierung mit und für Menschen arbeiten sollten, um ihren Arbeitsplatz zu verbessern.“

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