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Autonomes Fahren: Iveco schickt Lkw in den Straßentest

Iveco will zunächst in Deutschland, in den kommenden Monaten dann auch in Österreich, Italien und der Schweiz im öffentlichen Straßenverkehr Daten einer automatisierten Sattelzugmaschine sammeln.

Er soll Daten für die Entwicklung automatisierter Lkw sammeln: der Iveco S-Way. (Bild: Iveco)
Er soll Daten für die Entwicklung automatisierter Lkw sammeln: der Iveco S-Way. (Bild: Iveco)
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Tobias Schweikl
(erschienen bei Transport von Nadine Bradl)

Iveco, die Nutzfahrzeugmarke der Iveco Group, und Plus, ein Anbieter von Lösungen für hochautomatisiertes und autonomes Fahren, gaben am 1.2.2023 bekannt, dass sie noch diesen Monat auf öffentlichen Straßen in Deutschland mit Tests ihrer gemeinsam entwickelten hochautomatisierten Sattelzugmaschine der nächsten Generation beginnen. In diesem Rahmen sammeln die Unternehmen Straßendaten zur Validierung der autonom fahrenden Sattelzugmaschine und beginnen mit der Planung der potenziellen Serienproduktion. Der PlusDrive-fähige Iveco S-Way wurde entwickelt, um die Sicherheit, Effizienz und das Fahrerlebnis zu verbessern und eine nachhaltige Option für Flotten zu bieten. 

„Deutschland ist führend und richtungsweisend im Bereich des autonomen Fahrens. Daher freuen wir uns, unser öffentliches Testprogramm in einem Land zu starten, das seit Langem technologische Innovationen und revolutionierende Sicherheitslösungen wie hochautomatisierte Lkw begrüßt. Dies ist eine wichtige Phase in unseren Plänen, hochautomatisierte Lkw auf den Markt zu bringen", sagt Marco Liccardo, Chief Technology & Digital Officer der Iveco Group.

Die Tests auf öffentlichen Straßen beginnen in Deutschland und werden in den kommenden Monaten auf Österreich, Italien und die Schweiz ausgeweitet. Um die hochautomatisierten Lkw unterschiedlichsten Geländeformationen, Straßenneigungen, Wetterbedingungen und Fahrszenarien auszusetzen, kommen sie auf den charakteristischen Straßen und unter den verschiedenen Fahrbedingungen der einzelnen Länder zum Einsatz. Das trägt dazu bei, dass sich die Fähigkeiten und Funktionen der autonomen Plus-Fahrtechnologie kontinuierlich erweitern.

Shawn Kerrigan, COO und Mitbegründer von Plus, sagt: „Erfahrungen aus der realen Welt sind ein unschätzbarer Teil der Erprobung und Validierung unserer Technologie, während wir unser Produkt für autonomes Fahren für den kommerziellen Einsatz in Europa vorbereiten. Flotten in der Region haben mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. Angesichts der Tatsache, dass allein in Deutschland 60.000 Lkw-Fahrer fehlen, wird unsere hochautomatisierte PlusDrive-Fahrlösung dazu beitragen, die Verkehrssicherheit, die Nachhaltigkeit und die Einstellung und Bindung von Fahrern zu verbessern."

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