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bauma 2019: Baumesse bricht die Rekorde

Groß, größer, bauma - Mit über 620.000 Besuchern aus mehr als 200 Ländern hat die Weltleitmesse für Baufahrzeuge das beste Ergebnis ihrer 65-jährigen Geschichte erzielt. Veranstalter und vor allem Aussteller sind mit dem Ergebnis zufrieden.

Ordentlich was los: Die bauma 2019 erzielte mit 620.000 Besuchern, davon mehr als 250.000 aus dem Ausland, einen neuen Rekord. | Foto: Messe München
Ordentlich was los: Die bauma 2019 erzielte mit 620.000 Besuchern, davon mehr als 250.000 aus dem Ausland, einen neuen Rekord. | Foto: Messe München
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Julian Kral

Mit über 620.000 Besuchern aus mehr als 200 Ländern hat die bauma 2019, Weltleitmesse für Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, das beste Ergebnis ihrer 65-jährigen Geschichte erzielt. Mehr als 250.000 der Besucher kamen aus dem Ausland, besonders stark vertreten waren hier Österreich, Italien, die Schweiz, aber auch Russland, Polen und Großbritannien. Auffallend starke Zuwächse gab es auch aus Übersee. Hier legten vor allem China, Australien und Japan deutlich zu.

Mit rund 3.700 Ausstellern aus 63 Ländern wurde auch auf Ausstellerseite eine neue Bestmarke erreicht. Die mit 614.000 m² Fläche größte bauma aller Zeiten war damit einmal mehr eine bauma der Rekorde. Die Aussteller präsentierten dem Weltpublikum zahllose Innovationen und Produktneuheiten.

Innovationsplattform und Konjunkturlokomotive

Zahlreiche Aussteller berichteten ebenfalls von hoher Investitionsbereitschaft und prallen Auftragsbüchern. Angesichts des reibungslosen Messeverlaufs und des durchwegpositiven Feedbacks der Aussteller zeigte sich Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, mehr als zufrieden:

„Die bauma ist für die Branche die weltweit mit Abstand wichtigsteInnovationsplattform und Konjunkturlokomotive, das wurde in diesem Jahr besonders deutlich. Gerade in Zeiten des technologischen Umbruchs, der sich im Zuge der Digitalisierung Bahn bricht, gibt die bauma der Branche Sicherheit und Zuversicht. Mit dem Nachfrageschub aus den sieben Messetagen können die Unternehmen auch konjunkturell schwierigeren Zeiten gelassenentgegensehen.Die bauma 2019 hat die Chancen und großartigen Perspektiven der Branche aufgezeigt.“

Die bauma stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von nachhaltigen und digitalen Lösungen. Die Digitalisierung, da waren sich alle Aussteller einig, ist auch in der Baumaschinenindustrie „ein Megatrend“, so Andreas Klauser, CEO der PALFINGER AG. Sensoren und Kommunikationsschnittstellen zur Erfassung und Auswertung von Daten sind mittlerweile Standard. Generell werden Maschinen und Fahrzeuge sauberer, leiser und effizienter, viele haben mittlerweile einen Elektro-oder Hybridantrieb.„Das Interesse der Kunden an elektrifizierten Antrieben war noch nie so groß wie in diesem Jahr und hat die Messe stark geprägt“, erklärte Dr. Frank Hiller, Vorstandsvorsitzender der DEUTZ AG.

Einige der interessantesten Innovationen wurden am Vorabend der Messe mit dem bauma-Innovation Award ausgezeichnet. Auch die Politik betont: „Die bauma ist ein Aushängeschild für Deutschland“, erklärte Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, bei der Eröffnung der bauma. Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder sagte, der Besuch der bauma sei „auch für mich privat immer ein absoluter Höhepunkt.“

Sieben Tage lang „the place to be“

Sieben Tage bestimmten die Besucher der bauma das Bild in der Stadt. Menschenaus aller Welt, wohin das Auge reicht – das war auch das prägende Bild auf dem Messgelände in Riem, ob in den Hallen oder auf dem Freigelände. Vor allem an den Hot-Spots, den beeindruckenden Fahrzeug-und Maschinenparks der großen Aussteller,drängten sich die Besucher. Abseits ihres fachlichen Zuschnitts war die bauma aber auch wieder eine große Erlebnis-und Abenteuerwelt mit Selfietower und Riesenrad. Jorge Cuartero, Geschäftsführer des spanischen Herstellerverbandes Anmopyc, brachte es auf den Punkt: Die bauma war eine Woche lang „the place to be.“

Die nächste bauma findet vom 4. bis 10. April 2022 auf dem Münchner Messgelände statt.

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