BGL: Ausweichstreckenkarte - erstmals auch in Polnisch, Tschechisch und Russisch

Nützliche Informationen zu Alternativrouten für Fahrer und Unternehmer. BGL trägt "veränderten Realitäten im Gewerbe" Rechnung.
Johannes Reichel

Ab sofort bietet der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. wieder seine bewährte Ausweichstreckenkarte an. Sie wurde in Abstimmung mit den Straßenbauverwaltungen erarbeitet und bietet eine Hilfe für Fahrer, die in der Ferienzeit an Samstagen unterwegs sind. Auch in diesem Jahr gilt in Deutschland an allen Samstagen (vom 4. Juli bis einschließlich 29. August) für Lkw über 7,5 t zul. Gesamtgewicht und Lkw mit Anhängern in der Zeit von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr auf zahlreichen Autobahnabschnitten und einzelnen Bundesstraßen ein Fahrverbot. Die in der großformatigen Ausweichstreckenkarte im Maßstab 1:1.000.000 vorgeschlagenen Alternativstrecken sind auf ihre Eignung für Last- und Sattelzüge bis 40 t überprüft worden. Einschränkungen durch größere vorhersehbare Baumaßnahmen, Sperrungen für Transporte von Gefahrgütern oder wassergefährdender Ladung und Nachtfahrverbote wurden in der Karte gekennzeichnet. Zusatzinformationen und Detailkarten erhöhen den Informationswert der Ausweichstreckenkarte weiter. Erstmals enthält die BGL-Ausweichstreckenkarte auch Erläuterungen in polnischer, tschechischer und russischer Sprache. Das Geschäftsführende Präsidialmitglied des BGL, Prof. Dr. Karlheinz Schmidt, kommmentierte dazu: „Mit dieser Neuerung tragen wir den veränderten Realitäten im Transportlogistikgewerbe Rechnung. Immer mehr Lkw-Fahrer aus den EU-Beitrittsstaaten arbeiten im Rahmen der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit auch in deutschen Firmen zu deutschen Lohn- und Sozialbedingungen. Der BGL möchte einen Beitrag dazu leisten, dass sich diese Fahrer leichter in ihrer neuen beruflichen Heimat zurechtfinden.“

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