BGL: Gütesiegel „Trusted Carrier“ soll für Sicherheit im Transport sorgen

Das BGL-System „Trusted Carrier“ ist in den Probebetrieb gestartet. Eine Art Zertifizierung von Spediteuren soll Auftraggebern eine sichere Transportkette garantieren.
„Vertrauensvolle“ Speditionen sollenmit dem „Trusted Carrier“-System des BGL für mehr Sicherheit sorgen. | Foto: Thomas Pietsch
„Vertrauensvolle“ Speditionen sollenmit dem „Trusted Carrier“-System des BGL für mehr Sicherheit sorgen. | Foto: Thomas Pietsch
Martina Bodemann

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. hat den Probebetrieb für das neue Verbandsprodukt „Trusted Carrier“ gestartet. Die Vereinigung übernimmt ein Garantieversprechen für die Verladung von Gütern durch vertrauensvolle Transporteure. Dabei zahlt der BGL eine Garantiesumme von 5.000 Euro sollte entgegen der Absprache eine Lieferung ohne registriertes Fahrzeug durchgeführt werden.
Das System soll verhindern, dass Ladungsverluste durch gefälschte Identitäten oder durch undurchsichtige Vertriebskänale entstehen. Detailliert ausgebarbeitete Qualitäts- und Sicherungsmaßnahmen sollen der Veruntreuung hochwertiger Ladungen durch anonyme Subunternehmen vorbeugen. Teilnehmende Transportunternehmen würden insofern von der Initiative profitieren, dass sie bei Kunden an positivem Image gewinnen, wenn sie als „Trusted Carrier“ registriert sind.
Seit dem 1.7.2016 läuft der Probebetrieb unverbindlich und kostenlos, jedoch ohne Anspruch auf die Garantiezahlung. Wird das System von Speditionen und Kunden angenommen, soll es am 1.10.2016 den Regelbetrieb aufnehmen.

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