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Bitkom-Studie: Der Lieferverkehr wird zum Problem

Der boomende Online-Handel wird immer mehr zum Problem in der Innenstadt. Laut einer Studie des Branchenverbandes Bitkom könne die Letzte Meile aber durch den Einsatz künstliche Intelligenz verbessert werden.

Laut einer Umfrage der Bitkom stört 46 Prozent der Unternehmen der zunehmende Lieferverkehr in der Innenstadt.(Foto: Bluraz/Fotolia)
Laut einer Umfrage der Bitkom stört 46 Prozent der Unternehmen der zunehmende Lieferverkehr in der Innenstadt.(Foto: Bluraz/Fotolia)
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Tobias Schweikl
(erschienen bei LOGISTIK HEUTE von Sandra Lehmann)

Einer im Oktober erschienenen Studie des Digitalverbands Bitkom zufolge, ist der zunehmende Lieferverkehr in den Innenstädten, der durch den wachsenden Onlinehandel entsteht, für viele Unternehmen zu einem Problem geworden. Demnach beklagen 46 Prozent der 504 befragten Händler, verstopfte Straßen durch zu viel Lieferantenverkehr. 48 Prozent der Studienteilnehmer geben der Bitkom zufolge außerdem an, dass steigende Kosten für Transport und Logistik zu einer immer größeren Belastung werden.

„Die Bewältigung der sogenannten letzten Meile wird zunehmend zur Herausforderung, insbesondere in Innenstädten und dicht besiedelten Gebieten. Hier brauchen wir innovative Lösungen, um die Verkehrs- und auch die Umweltbelastung zu senken“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Dazu gehört einerseits eine vorausschauende Planung, bei der mithilfe von Künstlicher Intelligenz und Big Data die Routen so effizient wie möglich gestaltet und Staus vermieden werden können. Andererseits empfiehlt sich der Einsatz von Elektromobilität nicht nur bei Nutzfahrzeugen, sondern zum Beispiel auch bei Lastenfahrrädern.“

Rohleder betont: „Die entsprechenden Technologien sind verfügbar. Handel und Logistik sollten in eigenem Interesse prüfen, welche sie jetzt schon in ihre Abläufe integrieren können. In Zukunft können dann auch Paketdrohnen oder -roboter in den Innenstädten für Entlastung sorgen.“

48 Prozent der Handelsunternehmen belastet darüber ein gestiegenes Müllaufkommen,wie der Verband mitteilt.

„Verpackungsmüll zu verringern ist ein Muss“, sagt Rohleder. „Smarte Technologien können hier ebenfalls helfen und zum Beispiel vor dem Verpacken die passende Kartongröße identifizieren. Dadurch wird nicht nur Müll vermieden, sondern zugleich Platz im Lieferfahrzeug gespart.“

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