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BPEX-Studie zu KI in der KEP-Branche: Mehr Effizienz, weniger Kosten

Der Bundesverband Paket- und Expresslogistik und Lufthansa Industry Solutions veröffentlichen die Studie „Künstliche Intelligenz in der Kurier-, Express- und Paketbranche“. Fazit: Der Einsatz von KI könnte Prozesse optimieren und Kosten einsparen.

Den Studienverfassern zufolge ist KI-Technologie unverzichtbar für eine zukunftsfähige Paketlogistik. (Symbolbild: Pixabay)
Den Studienverfassern zufolge ist KI-Technologie unverzichtbar für eine zukunftsfähige Paketlogistik. (Symbolbild: Pixabay)
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Redaktion (allg.)
(erschienen bei Transport von Anna Barbara Brüggmann)

Verschiedene praxisnahe KI-Anwendungsfälle der Paketbranche standen im Fokus einer Studie mit dem Titel „Künstliche Intelligenz in der Kurier-, Express- und Paketbranche“, die vom Bundesverband Paket- und Expresslogistik (BPEX) und vom IT-Beratungsunternehmen Lufthansa Industry Solutions (LHIND) durchgeführt wurde.

In diesem Rahmen seien einige Praxisbeispiele für die Paketbranche identifiziert und präsentiert sowie eine Auswahl davon bewertet worden, beispielsweise die intelligente Einsteuerung von Paketmitnahmen, die dynamische Touren- und intelligente Zeitfensteroptimierung, die Assistenz bei der Stellplatzsuche oder die automatische Auswertung von Kundenfeedback.

Vielfältige Fähigkeiten notwendig

Auch ging es in der Studie den Verfassern zufolge darum, welche Fähigkeiten Unternehmen der Paketbranche mitbringen müssen, um KI-Potenziale zu erschließen. Auch nicht-technische Fähigkeiten auf organisatorischer Ebene seien demnach entscheidend für den Erfolg.

Entscheiderinnen und Entscheider müssten in der Lage sein, KI-Lösungen aus verschiedenen Perspektiven zu bewerten und über ihren Einsatz zu entscheiden. Zugleich seien für die Planung und Umsetzung technische Fachkenntnisse sowie auch Kompetenzen für eine effektive Koordination und Kommunikation und ein fundiertes Projektmanagement von Nöten, heißt es.

Zielorientiert und praxisnah

Sollten IT-Lösungen selbst entwickelt oder eingekauft werden? Und welche Kompetenzen, Rollen und Fähigkeiten für die Implementierung sowie Nutzung sollten in Unternehmen dafür vorhanden sein? Auch diesen Fragen gingen die Autoren in der Studie nach.

KI sollte ihrer Aussage nach immer zielorientiert gedacht werden, so könnten Projekte fokussiert gestartet, schnell skaliert und praxisnah genutzt werden. Als „Erfolgsgarant für die Paketbranche“ bezeichnen sie diesen strategischen Ansatz in Kombination mit digitalen Kompetenzen, die Unternehmen dringend erwerben sollten.

 „Auf Basis der Technologieexpertise und Projekterfahrungen des BPEX und der LHIND haben wir viele Anwendungsfälle zusammengetragen, die in der KEP-Branche bereits heute mit Künstlicher Intelligenz umsetzbar sind“, so Ralf Struckmeier, Vice President Logistics bei LHIND.

Laut Struckmeier gebe man den Unternehmen der KEP-Branche damit einen Überblick über den aktuellen Stand der Technologie und die Chancen für die Paket- und Expresslogistik, besonders auf der letzten Meile.

Die letzte Meile

„KI führt bei den Paketdienstleistern die Liste der wichtigsten strategischen Entscheidungen an, die das Geschäft der Paketbranche verändern werden“, unterstreicht der BPEX-Vorsitzende Marten Bosselmann, und ergänzt: „Insbesondere auf der letzten Meile, auf die sich die vorliegende Studie fokussiert, spielt KI eine immense Rolle für die Unternehmen – und die Bedeutung wird weiter steigen".

Bei der letzten Meile handle es sich um den teuersten und personalintensivsten Teil der Lieferkette in der Paketbranche. KI habe großes Potenzial, die Effizienz bei der Paketzustellung zu steigern und die Arbeit der Zustellerinnen und Zusteller leichter sowie angenehmer zu machen.

„Wer im Wettbewerb der Zukunft um gutes Personal und effiziente und nachhaltige Konzepte nicht abgehängt werden möchte, darf sich dieser Technologie daher nicht verschließen“, so Bosselmanns Fazit.

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