Brennstoffzellenstapler: Umweltministerium bei Viessmann

Der Abteilungsleiter Klimaschutz und Energieförderung des hessischen Umweltministeriums, Andreas Koch, informierte sich beim Heiztechnik-Hersteller Viessmann persönlich über die Nachhaltigkeit und Effizienz eines dort getesteten Brennstoffzellenstaplers.
Tobias Schweikl
Viessmann ist das erste Unternehmen in Hessen, das einen Brennstoffzellenstapler in seiner Logistik einsetzt. Von der Leistungsfähigkeit des "RX 60-25" des Herstellers Still überzeugte sich nun Andreas Koch, Abteilungsleiter Klimaschutz und Energieförderung des hessischen Umweltministeriums. Der Einsatz ist Teil eines Demonstrationsprojekts, das von der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V. initiiert und über den Projektträger Hessen Agentur im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Umwelt und Energie beauftragt wurde. Ziel ist es, die umweltfreundlichen Brennstoffzellenstapler in der Logistikbranche bekannter zu machen und somit Hürden zum Markteintritt auszuräumen. Bei Brennstoffzellenstaplern wird durch die Reaktion von Wasserstoff und Luftsauerstoff die elektrische Antriebsenergie direkt an Bord des Fahrzeugs erzeugt. Statt Kohlendioxid wird durch die Reaktion reiner Wasserdampf ausgestoßen. Das Betanken mit Wasserstoff erfolgt innerhalb weniger Minuten. Viessmann forciert die Brennstoffzellentechnik nicht nur in seiner Logistik. Im April 2014 will das Unternehmen die europaweit erste Heizungsanlage mit einer PEM-Brennstoffzelleneinheit für Ein- und Zweifamilienhäuser auf den Markt bringen.
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