CeMAT 2016: Die Intralogistik steht vor einer erfolgreichen Zukunft

In Hannover eröffnete Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil die CeMAT 2016. Er sieht die Intralogistik auf einem guten Weg.
Rund 1.000 Aussteller freuen sich auf der Intralogistikmesse CeMAT 2016 auf Besucher. | Foto: Tobias Schweikl
Rund 1.000 Aussteller freuen sich auf der Intralogistikmesse CeMAT 2016 auf Besucher. | Foto: Tobias Schweikl
Tobias Schweikl

Am 31. Mai eröffneten Stephan Weil, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, und Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, die CeMAT 2016. Rund 1.000 Aussteller, etwa die Hälfte davon aus dem Ausland, zeigen in Hannover ihre Innovationen für die Intralogistik der Zukunft. "Es ist der selbstgestellte Anspruch in Hannover, Weltleitmessen zu veranstalten. Mit der CeMAT 2016 ist dies wieder hervorragend gelungen", so Ministerpräsident Weil in seiner Eröffnungsrede. Mehr als 35 Prozent der Besucher sollen seinen Worten zufolge aus dem Ausland anreisen.
Weil sieht die Intralogistik vor einer goldenen Zukunft und macht dies an zwei Megatrends fest, die auch künftig noch nachwirken sollen: Die Globalisierung und die Digitalisierung. "Das Rückgrat der Globalisierung ist die Logistik", so der Ministerpräsident. "Und bei der Entwicklung der Digitalisierung gingen Intralogistiker von Anfang an voran. Das wird sich auch in den kommenden Jahren auszahlen."
Den Weg der CeMAT zurück zur Hannover Messe Industrie, den der Veranstalter vor einigen Tagen verkündet hat, sieht Weil positiv. "Das Thema Industrie 4.0 ist auf der Hannover Messe Industrie genauso stark vertreten, wie auf der CeMAT. Die Schnittmenge der beiden Messen ist sehr groß." Dabei sieht der Politiker den Begriff Industrie 4.0 zu kurz gegriffen. "Eigentlich sprechen wir in der Zukunft von Wirtschaft 4.0."
Dr. Andreas Gruchow, Vorstand der Deutschen Messe AG sieht die Innovationstreiber innerhalb der Intralogistik vor allem in den Veränderungen der industriellen Produktion, hier vor allem in der individualisierung der Produkte, aber auch in dem nach wie vor boomenden E-Commerce. "Die Einzigartigkeit der Intralogistikprodukte liegt künftig weniger in der Hard- als in der Software. Man sieht bereits jetzt, wie die Produkte immer stärker vernetzt werden", so Dr. Gruchow.

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