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CeMAT 2016: Messe veranschaulicht die Logistikkette der Zukunft

Auf der Intralogistikmesse CeMAT will die Sonderschau „Innovative Logistiklösungen“ zeigen, wie zukünftig die Glieder einer Logistikkette zu einer Einheit verschmelzen.
Die CeMAT 2016 findet vom 31. Mai bis zum 3. Juni in Hannover statt. | Foto: Deutsche Messe AG
Die CeMAT 2016 findet vom 31. Mai bis zum 3. Juni in Hannover statt. | Foto: Deutsche Messe AG
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Tobias Schweikl

Wie komplexe logistische Prozesse in Zukunft funktionieren werden, will die Sonderschau „Innovative Logistiklösungen“ auf der CeMAT 2016 (31. Mai bis 3. Juni, Hannover) zeigen. Die teilnehmenden Unternehmen erstellen gemeinsam eine exemplarische Logistikkette, anhand derer neue Entwicklungen anschaulich demonstrieren werden soll. Jeder der rund 30 teilnehmenden Aussteller bringt seine Expertise und ein Exponat ein. „Anders als bei einem statischen Messestand müssen sich die Besucher nicht vorstellen, wie etwas funktionieren könnte, sondern können es live erleben“, so Dr. Jochen Schneider, stellvertretender Leiter des Dortmunder Instituts für Distributions- und Handelslogistik (IDH), der die Sonderschau in diesem Jahr konzipiert. „Durch tägliche Führungen wird interessierten Besuchergruppen der Gesamtzusammenhang nähergebracht und erläutert, aber auch außerhalb der Führungen stehen die Aussteller als Ansprechpartner zur Verfügung.“
Die dargestellte Prozesskette beginnt an einem exemplarischen Seehafen mit einer halbautomatischen Containerentladung. Parallel hierzu erfolgt die halbautomatische Entladung und Palettierung von Paketen aus einem Trailer. Die Paletten werden nach ihrer Identifikation einem Depalettierroboter zugeführt. Dort werden die Pakete aus dem Verbund gelöst und auf einen Stetigförderer gesetzt. Auch innovative Flurförderzeuge und Sensoren für fahrerlose Transportsysteme etwa zum Thema Staplersicherheit werden innerhalb der Kette gezeigt. Nach der automatischen Einlagerung der Pakete in ein Paketlager werden sie zu einem automatischen Paketöffner weitergeleitet. Aus den offenen Paketen nimmt ein Bediener die Produkte im Folgeschritt heraus, identifiziert sie mit einer Datenbrille und legt sie in einen Behälter ab. Die korrekte Ablage wird mit Hilfe eines Tools des Fraunhofer IFF elektronisch kontrolliert und protokolliert. Nachfolgend werden die Produkte in einen Lagerlift eingelagert.
Dort werden Produkte auf der Basis eines fiktiven Auftrags kommissioniert, in Faltschachteln verschiedener Größe verpackt sowie auf Stetigfördertechnik gesetzt und umreift. Parallel dazu wird die effiziente Handhabung besonders schwerer Objekte demonstriert. Anschließend wird ein UHF/Barcode-Kombietikett appliziert und das Packstück volumenerfasst. Über zwei so genannte Bahnhöfe werden die Packstücke nach Größe sortiert und identifiziert. Eine Roboterzelle übernimmt die automatische Palettierung auf mit Transpondertechnik ausgestattete Paletten. Die fertige Ladeeinheit wird dann mittels Folie gesichert und in den Versandlagerbereich verbracht. Hier stehen in Hannover ein Bodenblocklager sowie Palettenregale. Schließlich wird in Halle 27 auch noch die richtige Ladungssicherung gezeigt.

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