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CeMAT 2016: Toyota denkt den Gabelstapler neu

Der Flurförderzeughersteller Toyota Material Handling zeigt auf der CeMAT 2016 seine Visionen vom Flurförderzeug der Zukunft.
Toyota Material Handling blickt auf der CeMAT weit in die Zukunft des Gabelstaplers. | Foto: TMHE
Toyota Material Handling blickt auf der CeMAT weit in die Zukunft des Gabelstaplers. | Foto: TMHE
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Tobias Schweikl

Die Intralogistikmesse CeMAT ist für Toyota Material Handling eine Gelegenheit, einen Blick in die Zukunft des Gabelstaplers zu werfen. So werden etwa auf der Fläche „New Energy Now“ neue Energiequellen in den Fokus gerückt. Zu sehen ist nicht nur die Lithium-Ionen-Technologie des Unternehmens. Gezeigt wird außerdem auch ein mit Brennstoffzellen ausgestattete Gabelstapler, der mit Wasserstoff betrieben wird. Die Besucher können sich zudem ein alltagstaugliches Fahrzeug mit Brennstoffzelle anschauen: den Toyota Mirai der Konzernschwester Toyota Motor.
Noch weiter in die Zukunft blickt man auf der „Future Technology Tour“. Der für geladene Gäste reservierte Rundgang hinter verschlossenen Türen zeigt eine Reihe kreativer Konzepte, die den Besuchern Impulse zum Nachdenken geben sollen. So wird beispielsweise ein Stapler ausgestellt, bei dem am Mast ein Bildschirm im Blickfeld des Fahrers montiert ist. Über Kameras wird darauf der Bereich vor dem Stapler live angezeigt. So könne man künftig quasi „am Mast und an der Last vorbei“ ungehindert nach vorne sehen.
Ebenfalls noch weit entfernt: Künftig könnten Gabelstapler über Virtual-Reality-Brillen von einem Operator ferngesteuert werden. Der Vorteil: Der menschliche Fahrer würde sich auf das ansonsten autonom fahrende Flurförderzeug nur noch „aufschalten“, wenn es nötig ist und könnte so eine ganze Flotte auf einmal überwachen und lenken.
Eine weitere Idee des Rundgangs ist eine Live-Visualisierung eines Distributionszentrums, bei der man auf einem Taplet-PC aus der Vogelperspektive Stapler und Materialfluss in Echtzeit beobachten kann. Auf Knopfdruck kann man sich bei Bedarf weitere Informationen, etwa über den Staplerzustand oder die Auftragsdaten aufrufen.
Ob und gegebenenfalls welche der vorgestellten Visionen künftig vielleicht Realität werden, will Toyota übrigens von den Messebesuchern wissen. Teilnehmer des Rundgangs können an jeder Station abstimmen, ob sie die Idee gut oder schlecht finden.

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