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City-Logistik: DHL setzt Elektro-Pickups mit Standard-Boxen ein

Im niederländischen Den Haag kommen erstmals offene E-Transporter-Varianten von StreetScooter sowie Nissan mit Standard-Behältern zum Einsatz, die gemeinsam mit vierrädrigen E-Cargo-Bikes die Innenstadtzustellung übernehmen.
Stromer-Duett: Der offene Nissan eNV200 stellt mit dem Streetscooter Work in der Innenstadt von Den Haag zu, mit standardisierten Behältern. | Foto: DHL
Stromer-Duett: Der offene Nissan eNV200 stellt mit dem Streetscooter Work in der Innenstadt von Den Haag zu, mit standardisierten Behältern. | Foto: DHL
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Johannes Reichel

DHL Express hat sein sogenanntes City-Hub-Konzept für die umweltfreundliche innerstädtische Zustellung in einem neuen Pilotprojekt mit Elektrofahrzeugen auf die niederländische Stadt Den Haag ausgeweitet. Parallel dazu wird das eigenentwickelte Elektro-Zustellfahrzeug StreetScooter von Deutsche Post DHL Group erstmals im weltweiten DHL Express-Zustellnetz eingesetzt. Das City-Hub-Konzept wurde erstmals im März 2017 in Frankfurt und im niederländischen Utrecht eingeführt. Im Rahmen dieser erfolgreichen Pilotprojekte wurde das DHL Cubicycle - ein Frachtfahrrad mit einem Transportbehälter für bis zu 125 kg Ladekapazität - mit einem maßgeschneiderten Anhänger gekoppelt, auf dem bis zu vier dieser Behälter Platz haben.

Ein Transporter bringt in dem Konzept den Anhänger in die Innenstadt, wo die Behälter schnell auf die "Cubicycles" für die Zustellung verladen werden können. In der jüngsten Erweiterung des Projekts in Den Haag übernehmen jetzt eine umgebaute Pickup-Variante eines StreetScooter und eines Nissan e-NV200 die Zustellung von je drei Behältern auf der letzten Meile. Zusammen mit größeren 7,5-Tonnen-Lkw, die eine höhere Anzahl an 125-kg-Behältern in die Innenstadt transportieren können, werde die Logistik noch leistungsfähiger und umweltfreundlicher, wirbt der Dienstleister für das Konzept.

"Die standardisierten Behälter machen den City-Hub zu einer flexiblen Lösung für den Ausbau der Zustellung mit Elektrofahrzeugen, Fahrrädern oder zu Fuß auf innerstädtischen Routen. Dadurch können wir unseren Wettbewerbsvorteil ausbauen, denn immer mehr Städte weltweit legen Wert auf nachhaltigere Transportsysteme, und die Konkurrenz unter den Zustellunternehmen auf der letzten Meile wird schärfer", erläuterte John Pearson, CEO von DHL Express Europa. Die standardisierten Behälter in dem Konzept entsprechen der Größe einer Standard-Palette und ließen sich schnell in den verschiedenen Transportarten des Express-Netzes integrieren. "Dank der Pickup-Konfiguration des StreetScooter und des Nissan e-NV200 können die Zusteller außerdem alle drei der sicher verschlossenen Behälter problemlos von der Seite des Fahrzeugs her erreichen", skizzierte der Logistikdienstleister weiter.

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