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City-Logistik: Hermes liefert in Kooperation mit pakadoo

Paketdienstleister Hermes startet ein Pilotprojekt mit dem Start-up „pakadoo“. Künftig will man private Pakete von Arbeitnehmern direkt an deren Büro liefern um Fahrten zu sparen.
Am pakadoo-Point sollen Arbeitnehmer auch im Büro ihre privaten Pakete empfangen und Retouren aufgeben können, das sorgt für weniger Fahrten und schont die Umwelt. | Foto: Hermes
Am pakadoo-Point sollen Arbeitnehmer auch im Büro ihre privaten Pakete empfangen und Retouren aufgeben können, das sorgt für weniger Fahrten und schont die Umwelt. | Foto: Hermes
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Julian Kral

Der Handels- und Logistikdienstleister Hermes startet eine Kooperation mit „pakadoo“, dem Corporate Start-up des Logistikdienstleisters LGI. Damit will man künftig besser auf variierende Kundenbedürfnisse eingehen können und Empfängern alternative Zustelloptionen bieten. Mithilfe des Start-up können private Pakete der Arbeitnehmer direkt im Büro empfangen werden. So sollen Mitarbeiter Zeit sparen und durch die Bündelung des Zustellprozesses sich die Anzahl der Fahrten und somit Emissionen verringern. Als weiteren positiven Effekt nennt der Paketdienstleister die Entlastung der Innenstädte.

Das Start-up versucht, mittels cleverer Logistik-App und webbasiertem Interface den offiziellen Empfang und das Retournieren von privat bestellten Sendungen am Arbeitsplatz zu managen. Sobald ein Unternehmen einen sogenannten „pakadoo-point“ bei sich eingerichtet hat, sollen dessen Mitarbeiter sich auf einer Serviceplattform kostenlos registrieren können. Dort bekommen sie eine persönliche PAK ID, die im Onlineshop zusammen mit der Firmenadresse des Arbeitgebers als Lieferadresse eingegeben wird, erklärt das Unternehmen. Nach Eintreffen der Pakete am Büro soll der Mitarbeiter automatisch eine Mail-Benachrichtigung über den Eingang erhalten und mit einem darin enthaltenen Code anschließend sein Paket zu den vom Arbeitgeber festgelegten Zeiten abholen können. Haftungsfrage und der Gefahrenübergang sollen dabei klar geregelt sein, damit keine unautorisierten Sendungen ins Firmengebäude gelangen. Rücksendungen könnten, sofern sie mit einem Retourenlabel versehen sind, ebenfalls am Servicepunkt abgegeben und später dem entsprechenden Paketdienstleister bei der nächsten Anlieferung übergeben werden.

Im Rahmen der Pilotkooperation soll auch definiert werden, ob und wie Prozesse gemeinsam optimiert und welche weiteren Services entwickelt und vermarktet werden können. Ebenso soll die Möglichkeit zur Integration von IT-Plattformen und -Apps der beiden Unternehmen geprüft werden.

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