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City-Logistik: Hofbräu setzt auf Abbiegeassistent

Die königsblauen Verteiler-Lkw von Hofbräu München fahren künftig mit Stern – die Brauerei erweitert ihren Fuhrpark um fünf Mercedes-Benz Antos mit radargestütztem Abbiegeassistent.

Im turbulenten Stadtverkehr die Übersicht behalten - Hofbräu München ließ den Antos von Mercedes-Benz mit umfangreichen Sicherheits- und Assistenzsystemen ausstatten. | Foto: Daimler AG
Im turbulenten Stadtverkehr die Übersicht behalten - Hofbräu München ließ den Antos von Mercedes-Benz mit umfangreichen Sicherheits- und Assistenzsystemen ausstatten. | Foto: Daimler AG
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Julian Kral

Die Traditions-Brauerei Hofbräu München erweitert ihren Fuhrpark um fünf Mercedes-Benz Antos. Die blauen Verteiler-Lkw sollen für den anspruchsvollen Stadtverkehr in München dank umfangreichen Assistenzsystemen gerüstet sein. Besonders der radargestützte Abbiegeassistent sei der Brauerei bei der Anschaffung wichtig gewesen, so Daimler. Jürgen Breitsameter, Logistikleiter Hofbräu München:

„Uns liegt es sehr am Herzen, dass unsere Fahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer möglichst sicher unterwegs sind. Daher haben wir unsere Lkw mit dem kompletten Sicherheitspaket ausgestattet.“

Der Abbiegeassistent soll die Aufmerksamkeit des Fahrers im turbulenten Verkehrsgeschehen zunächst durch eine Signalleuchte und dann durch einen Ton auf die kritische rechte Seite lenken. Der Assistent überwacht die gesamte Länge des Fahrzeugs und soll auch die Schleppkurve des Aufliegers berücksichtigen, so der Fahrzeughersteller. Dadurch könne er auch bei Kollisionsgefahr mit Ampeln oder Laternen warnen. Die Lkw verfügen Laut Daimler auch über das Safety Package mit dem Notbremsassistenten Active Brake Assist 4 und Spur-, Abstandshalte- sowie Aufmerksamkeitsassistent und Fahrer-Airbag.

Zwei der Lkw ließ Hofbräu mit einem Tankaufbau ausstatten, diese sollen künftig täglich das Münchner Hofbräuhaus in der Innenstadt beliefern. Die Tankfahrzeuge verfügen über eine mit einem geräuscharmen Elektroanschluss betriebene Elektropumpe. Einer der beiden Tanklaster verfügt zudem über einen Nebenantrieb, der ebenfalls zum Betrieb der Elektropumpe verwendet werden kann. Dies sei laut Daimler vor allem dann nützlich, wenn kein Stromanschluss vorhanden ist, wie etwa auf dem Münchner Oktoberfest, der "Wies'n". Die drei weiteren Fahrzeuge verfügen über einen Schwenkwand-Aufbau für den Getränketransport. Eine gelenkte Nachlaufachse soll bei insgesamt vier der schweren Verteiler-Lkw für genügend Wendigkeit sorgen. Durch Verwendung von Niedrigrahmen können zudem alle fünf Fahrzeuge gefahrlos die oft niedrigen Münchner Tunnel durchfahren, so Daimler.

Digital gerüstet

Mercedes-Benz stattet die Trucks mit seinem Telematiksystem „Fleetboard“ aus. Das vollautomatische Telediagnose-Tool „Uptime“ soll außerdem in Echtzeit fortlaufend den Status der Fahrzeugsysteme überprüfen und Wartungs- und Reparaturbedarf bei kritischem Fahrzeugzustand melden. So sollen Defekte verhindert und Ausfallzeiten verringert werden.

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