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City-Logistik: Hofpfisterei liefert mit CNG-Transporter

Für die Großbäckerei kam die E-Mobilität aufgrund der Tonnage und Tourlänge nicht in Frage, mit dem 7,2-Tonnen-Erdgas-Van hofft man auf positive Erfahrungen. Vorteil Geräusch bei Frühbelieferung.
Will es auch in der Logistik gebacken kriegen: Die Hofpfisterei produziert bereits CO2-neutral und dehnt die Bemühungen um Klimaschutz jetzt auf den Fuhrpark aus. Den Anfang macht ein Daily CNG. | Foto: Iveco
Will es auch in der Logistik gebacken kriegen: Die Hofpfisterei produziert bereits CO2-neutral und dehnt die Bemühungen um Klimaschutz jetzt auf den Fuhrpark aus. Den Anfang macht ein Daily CNG. | Foto: Iveco
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Johannes Reichel

Die Münchener Bäckereikette Hofpfisterei hat jetzt für ihre Filialbelieferung einen Erdgastransporter in Dienst genommen. Er soll die Bemühungen des Unternehmens um umweltfreundliche Produktion auch auf die Logistik erweitern. Die Produktion selbst ist seit 2016 CO2e neutral (Co2e = CO2-Emissionen und sonstige Treibhausgase in CO2-Equivalente),sodass intern nicht mehr eingespart werden kann. Daher sondiert die Hofpfisterei derzeit Alternativen zum Dieselantrieb. Eine soll jetzt in Form eines Iveco Daily 72C14 NP (Natural Power) im Auslieferverkehr getestet werden. Das Fahrzeug ist konfiguriert als 7,2 Tonner mit Trockenfrachtaufbau, bietet also für die schweren Liefertouren ausreichend Nutzlast. Bedingung der Fuhrparkverantwortlichen war, dass sie sich die alternative Technik nahtlos in die Bestandslogistik integrieren lässt. Aufgrund der Gewichte und der Tourlänge biete die E-Mobilität hier noch keine Lösungen, befanden die Verantwortlichen und gaben einem CNG-Transporter den Vorzug. Man warte hier noch auf marktreife Lösungen, heißt es aus dem Unternehmen, habe sich unter anderem auch an einer Machbarkeitsstudie zur E-Mobilität für das Bäckereigewerbe beteiligt. Der Fuhrpark besteht aus knapp 20 eigenen Lkw, überwiegend der Abgasnorm Euro 5, sukzessive Euro 6 mit konventionellem Diesel-Antrieb.

Ein weiterer Vorteil des CNG-Antriebs sei das niedrigere Laufgeräusch des Motors, der mit 4 dB weniger de facto eine Halbierung gegenüber einem Selbstzünder realisiert. Darin sieht man einen entscheidenden Vorteil, weil die Filialen bereits sehr früh beliefert werden müssen. Für die Fahrer soll das sogenannte Hi-Matic 8-Gang-Automatik-Getriebe eine Erleichterung bringen. Zudem werde der Verschleiß reduziert. Ein Methanfahrzeug liegt bei dieser Schadstoffkomponente NOx ca. 60 Prozent unterhalb eines modernen Diesels. Bei Partikeln / Feinstaub soll das Fahrzeug an der Nachweisgrenze operieren. Bei Verwendung fossilen Erdgases verspricht der Hersteller einen um zehn Prozent reduzierten CO2 Ausstoß, sprich Verbrauch. "Bei der Betankung mit Biogas kann man diesen Wert fast bis Null absenken und erreicht damit die Werte der E-Mobilität, sofern der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt.

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