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City-Logistik: Postcon erprobt Zustellung mit Elektro-Quad

Das E-Fahrzeug des norwegischen Anbieters Paxster soll die Zustellung beschleunigen und flexibilisieren. 200 Kilo Nutzlast und 45 km/h Höchstgeschwindigkeit.
Auf allen Vieren: Auch Postcon setzt jetzt auf den Paxter, der in größerer Stückzahl vor allem von der norwegischen Post eingesetzt wird, aber auch für Paketzustellung denkbar wäre. | Foto: Postcon
Auf allen Vieren: Auch Postcon setzt jetzt auf den Paxter, der in größerer Stückzahl vor allem von der norwegischen Post eingesetzt wird, aber auch für Paketzustellung denkbar wäre. | Foto: Postcon
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Johannes Reichel

Postcon, der nach eigenen Angaben zweitgrößte Briefdienstleister Deutschlands, beschreitet in der Briefzustellung neue Wege. Seit kurzem ist mit dem Paxster ein Fahrzeug im Einsatz, das vom gleichnamigen norwegischen Hersteller speziell für die Brieflogistik entwickelt wurde, aber auch für andere Anwendungsfelder denkbar ist. Das Elektromobil wurde zuvor in Meerbusch und Essen getestet und ist derzeit in Moers im Zustelldienst. „Durch die Wendigkeit des Paxster ist das Aussteigen an vielen Briefkästen nicht mehr notwendig“, urteilt Olaf Rekittke, Chief Distribution Officer Postcon über das Elektro-Quad. Falls doch, sei das ohne Stufen und Türen ganz einfach, auch auf der Gehwegseite. Die Briefsendungen könne der Fahrer vor und hinter dem Fahrersitz ohne Bücken oder Strecken erreichen. Die robuste Fahrerkabine mit hohen Panoramafenstern soll für eine sichere und komfortable Fahrt und zugleich die Geschäftspost vor Wind und Wetter schützen. Bei einer Zuladung von maximal 200 Kilogramm schafft der Paxster eine Reichweite bis zu 90 Kilometern pro Ladezyklus. Aufgeladen wird der Öko-Flitzer in sechs bis acht Stunden an einer normalen Steckdose. Der Elektromotor beschleunigt auf eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. „Für die Testphase haben wir Zusteller in Meerbusch und Essen geschult. Ob der Paxster unseren Postcon Härtetest besteht, wird sich zeigen.“ Inzwischen sei mehr als jeder Dritte der rund 1.200 Postcon-Zusteller an Rhein und Ruhr bereits mit einem E-Bike, E-Trike und E-Trolley unterwegs. Ziel des Briefdienstleisters ist es, das optimale Betriebsmittel für das jeweilige Zustellgebiet einzusetzen. Konventionelle Fahrräder oder Handwagen ergänzen als klassische Betriebsmittel den Fuhrpark-Mix, so die Aussage des Dienstleisters.

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