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City-Logistik: UPS überträgt Cargobike-Konzept auf Frankfurt

Nach Hamburger Vorbild soll die Zustellung auf der letzten Meile in Kombination aus Lastenrad und Mikrodepots auch in Frankfurt realisiert werden. Bis zu zwei Dieselfahrzeuge eingespart. Neue Hybridfahrzeuge in der Erprobung.
Jetzt auch in Frankfurt: UPS überträgt sein in Hamburg erfolgreich erprobtes Konzept der Kombination von Lastenrädern und Mikrodepots auf die Innenstadt der Bankenmetropole. | Foto: UPS
Jetzt auch in Frankfurt: UPS überträgt sein in Hamburg erfolgreich erprobtes Konzept der Kombination von Lastenrädern und Mikrodepots auf die Innenstadt der Bankenmetropole. | Foto: UPS
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Johannes Reichel

Der US-Paketdienstleister UPS hat auch für Frankfurt a. Main die Umsetzung eines Lastenrad-Mikrodepot-Konzepts für die Zustellung auf der letzten Meile gestartet. Von einem Depot in der Meisengasse aus sollen Mitarbeiter mit elektrisch unterstützten Lastenfahrrädern und zu Fuß Sendungen zustellen. Auf diese Art ließen sich pro Tag zwei Dieselfahrzeuge einsparen, teilte der Logistikdienstleister mit. In einer zweijährigen Versuchsphase werde das Projekt in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt, der IHK Frankfurt und dem House of Logistics & Mobility (HOLM) erprobt. Darüber hinaus teilte der Anbieter mit, ab sofort mit zwei Prototypen von Hybridfahrzeugen Kunden in der Umgebung von Frankfurt zu beliefern. Diese Hybridtransporter könnten mit ihren Elektromotoren bis zu 50 km oder im Hybridmodus bis zu 150 km fahren. Für den Fall, dass die Batterie schwach wird, verwendet das Fahrzeug den Verbrennungsmotor. Darüber hinaus sei es mit einem regenerativen Bremssystem ausgestattet.

Der Paketdienstleister hatte im Februar 2012 sein erstes nachhaltiges Stadtzustellkonzept in Hamburg vorgestellt. Dort werden an jedem Wochentag vier Container an zentralen Standorten in der Stadt zur Zwischenlagerung von Paketen aufgestellt und Lieferungen zu Fuß oder mit speziellen dreirädrigen elektrisch unterstützten Lastenfahrrädern durchgeführt. Mit diesem System spare man an Werktagen zwischen 7 und 10 Lieferwagen in der Hamburger Innenstadt ein. In Deutschland laufen ähnlich konzipierte innerstädtische Zustellprojekte in Frankfurt, Offenbach, München, Oldenburg und Herne, im europäischen Ausland in Belgien, Frankreich, Irland und Italien.

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