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City-Logistik: Urban Cargo weitet klimaneutrale Same-Hour-Delivery aus

Deutschlands erster B2B „White-Label“-KEP-Anbieter mit emissionsfreien E-Fahrzeugen startet nach Pilotphase mit Amazon auch für andere Händler in Berlin. Cargo-Bikes und vollelektrisches Tripl-E-Scooter im Einsatz.
Doppelt neutral: Die Same-Hour/Day-Belieferungen von URBAN CARGO erfolgen emissionsfrei und firmenneutral. Das Mikrodepot liegt zentral in der Tiefgarage am Kurfürstendamm. | Foto: URBAN CARGO
Doppelt neutral: Die Same-Hour/Day-Belieferungen von URBAN CARGO erfolgen emissionsfrei und firmenneutral. Das Mikrodepot liegt zentral in der Tiefgarage am Kurfürstendamm. | Foto: URBAN CARGO
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Johannes Reichel

Nach einjähriger Testphase hat das Berliner B2B-KEP-Start-up URBAN CARGO angekündigt, sein Serviceangebot auszubauen. Der City-Logistikdienstleister will seine CO2-freie Liefer-Services künftig weiteren KEP-Diensten, Onlinehändlern, dem stationären Handel, Laboren, Ersatzteilhändlern und anderen Gewerbetreibenden anbieten. Seit Mai 2016 liefert URBAN CARGO im Auftrag des Expressdienstleisters GO! Same-Day-Online-Bestellungen innerhalb eines Zeitfensters von zwei Stunden für den Internetversandhändler Amazon in Berlin-Charlottenburg, -Schöneberg und -Tiergarten aus. Dafür sind inzwischen 22 angestellte Mitarbeiter/innen mit neun elektrisch unterstützten Cargo-Bikes und drei dreirädrige e-Scooter des dänischen Herstellers TRIPL mit einem Ladevolumen von 750 Liter in unterschiedlichen Schichten im Einsatz. Das Ladevolumen der Cargo-Bike-Transportboxen liegt zwischen 180 und 240 Litern. Die farblich neutrale Fahrzeugflotte – je nach Konditionen auch im Branding des Kunden – soll zeitnah noch um zehn weitere eCargo-Bikes ergänzt werden. Hierfür habe Urban Cargo die Zusage für ein Förderprogramm des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) zur ergänzenden Vermietung von Cargo-Bikes erhalten. Die Kuriere des City-Logistikers legen täglich 60 bis 80 Kilometer innerhalb des S-Bahn-Rings zurück. Anlaufpunkt ist die Tiefgaragenebene des Kudamm-Karrees im Berliner Stadtteil Charlottenburg (nahe Kurfürstendamm). Dort befinden sich zudem Ladestationen sowie Werkstatt und Service-Point. Das Berliner Logistik-Start-Up wurde Anfang 2016 von Roland Prejawa und Maxim Müller im Rahmen eines Pilotprojekts des Onlinehändlers nahe dem Berliner Kurfürstendamm gegründet.

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