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City-Transporter: Opel stellt neuen Combo vor

Gemeinsam mit dem baugleichen Citroen Berlingo gibt der Hersteller erste Details bekannt. Vor allem bei der Fahrerassistenz legt der City-Van nach, den es mit zwei Radständen geben soll.
Neu in der Familie: Der Opel Combo basiert jetzt auf dem PSA-Pendan Partner/Berlingo und weist dessen leicht rundliche Formen auf, LED-Tagfahrlicht ist optional. Das Format bleibt mit 4,40 Meter gleich. | Foto: Opel
Neu in der Familie: Der Opel Combo basiert jetzt auf dem PSA-Pendan Partner/Berlingo und weist dessen leicht rundliche Formen auf, LED-Tagfahrlicht ist optional. Das Format bleibt mit 4,40 Meter gleich. | Foto: Opel
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Johannes Reichel

Gemeinsam mit den neuen Konzerngeschwistern von PSA hat Opel jetzt erste Details zum neuen Kompaktlieferwagen und Hochdachkombi Combo alias Citroen Berlingo und Peugeot Partner bekannt gegeben. Die Pkw-Variante mit dem Namenszusatz "Life", die jetzt gemeinsam mit PSA und nicht mehr auf Basis des Fiat Doblo entsteht, feiert in Genf bei PSA Premiere. Opel wird nicht auf der Messe vertreten sein. Die Nutzfahrzeugversion soll zur IAA im September präsentiert werden. Das karosserieseitig weiterhin leicht rundlich gestaltete Fahrzeug weist weiterhin eine Länge von 4,40 Meter auf, ist jetzt aber in zwei Radständen verfügbar. Zudem soll es mit steiler stehender Frontscheibe und kürzerem Vorbau und Überhang eine bessere Raumausnutzung bieten. Die Langversion misst 4,75 Meter Außenmaß. Das Gepäckvolumen des 1,80 Meter hohen City-Vans liegt mit umgeklappten Rücksitzen bei 2.126 bis 2.693 Liter Volumen, bei den reinen Kastenvarianten dürften es etwa 2,8 bis 4,4 Kubikmeter sein. Die Anhängelast steigt jetzt auf 1.500 Kilogramm, ein Anhänger-ESP ist jetzt ebenfalls mit an Bord. Unter dem Dach schafft der Hersteller beim Kombi mit einer langgezogenen Box mittig und einer 36-Liter-Box unterm Dach im Heck für weiteren Stauraum. Das Heckfenster lässt sich wahlweise separat öffnen.

Vor allem in der Frontgestaltung und im Interieur sollen sich die drei Ableger deutlich unterscheiden. Der Opel zeigt das typische Familiengesicht mit dem Blitz im Grill, auch im Interieur setzt der Hersteller eigene Akzente. Für Vortrieb sorgen die 1,2-Liter-Benzin- und 1,5-Liter-Diesel-Motoren aus dem PSA-Baukasten, die sämtlich Euro-6d-Temp-Norm erfüllen sollen, darunter auch ein Dreizylinder-Turbo-Benzin-Aggregat. Gekoppelt sind sie in der Basis an ein Fünfganggetriebe, Standard ist ein Sechsganghandschalter. Erstmals gibt es eine Acht-Gang-Wandlerautomatik. Eine spezielle elektronische Traktionskontrolle soll auf verschiedenen Untergründen für Vortrieb der angetriebenen Vorderräder sorgen. Basis für ein Pkw-artiges Fahrverhalten des rundum einzelradaufgehängten Fahrzeugs soll die neue Van-Plattform des PSA-Konzerns EMP2 bilden. Zu alternativen Antrieben wie dem bisherigen Elektromodell bei PSA oder einer bei Fiat/Opel existierenden Erdgasvariante wurde noch nichts verlautbart.

Auch bei den Fahrerassistenzsystemen bedient sich der Hersteller aus dem Konzern und schließt mit Abstandstempomat, Müdigkeitserkennung, Head-Up-Display, Spurhalteassistent, Verkehrsschilderkennung und Frontkollisionswarner mit aktivem Bremseingriff zum Stand der Technik auf. Der Bremsassistent ist zwischen 5 km/h und 85 km/h aktiv. Um bei einem möglichen Unfall die Aufprallgeschwindigkeit zu reduzieren, verzögert das System das Fahrzeug zwischen 0 km/h und 30 km/h mit einer Bremskraft von bis zu 0,9 g ab. Zwischen 30 km/h und 85 km/h reduziert das System die Aufprallgeschwindigkeit um maximal 22 km/h. Über diese Schwelle hinaus muss der Fahrer selbstständig bremsen. Ein Flankenschutzsystem mit zwölf Sensoren warnt beim Rangieren, ein Parkassistenz manövriert jetzt auch selbsttätig in Lücken, eine Panorama-Rückfahrkamera schafft mehr Überblick. Im Bereich Infotainment sorgen Multimedia-Systeme mit bis zu acht Zoll großem Touchdisplay und Smartphone-Anbindung für zeitgemäße Konnektivität.

"Der neue Opel Combo Life nimmt eine Schlüsselrolle in unserer Produktoffensive ein. Dieses Auto hat das Potenzial, zum Wachstumsbeschleuniger unserer Marke zu werden. Mit ihm können wir das wichtige Segment kleiner Vans mit neuer Frische beleben“, erklärte Opel-Chef Michael Lohscheller.

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