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Containerhandling: Zwei Leercontainer gleichzeitig heben

Dank seiner Tragfähigkeit von elf Tonnen sollen die neue Leercontainerstapler von Hyster zwei Kühlcontainer gleichzeitig stapeln können.
Die neuen Leercontainerstapler von Hyster vefügen über eine Tragkraft von elf Tonnen. | Foto: Hyster
Die neuen Leercontainerstapler von Hyster vefügen über eine Tragkraft von elf Tonnen. | Foto: Hyster
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Tobias Schweikl

Ein neuer Leercontainerstapler von Hyster mit einer Tragfähigkeit von bis zu elf Tonnen kann zwei leere Container gleichzeitig aufnehmen; sogar Kühlcontainer, wenn die Kühlaggregate auf der gleichen Seite liegen. „Heutzutage weisen leere Container nicht selten ein Taragewicht von über fünf Tonnen auf, besonders Kühlcontainer mit nassen Böden“, sagt Elmer Dammers, Global Product Manager für Hyster Großstapler. Die neue Serie umfasst insgesamt neun neue Leercontainerstapler, darunter vier Stapler für die Einzelaufnahme, die bis zu acht Container (8’6”) übereinander stapeln können, und fünf Stapler für die Zweifachaufnahme, mit denen sich bis zu neun Container (8’6”) übereinander stapeln lassen.
Die neu konstruierten und verstärkten Spreader sind serienmäßig mit CAN-Bus-Steuerung und Kühlcontainer-Korrektur (Seitenschub) ausgestattet. Verschiedene Spreader ermöglichen zudem ein schnelles Handling der einzeln oder zweifach aufgenommenen Container. Auch das Hubgerüst wurde neu konzipiert, um schwereren Gewichten und ungleichmäßigen Belastungen gerecht zu werden. Ein lastabhängiges Kühlsystem und verschiedene Leistungsmodi sollen den Kraftstoffverbrauch reduzieren. Auch das Hydrauliksystem zieht nur bei Bedarf Leistung vom Motor und soll so die Betriebskosten senken.

Exaktes anfahren


Dank dem vollelektronischen Kriechgang des ZF-Getriebes mit fünf Vorwärts- und drei Rückwärtsgängen kann der Fahrer den Stapler beim Heranfahren an die Container genau manövrieren. Das Spreader-Design ermöglicht dem Fahrer in jeder Lastposition freie Sicht auf die Drehverriegelungen oder Haken.
Der Stapler verfügt optional über eine Kabine mit 10-Grad-Rückwärtsneigung für einfachere Sicht nach oben bei höherem Hub, und eine um 1.000 Millimeter erhöhte Kabine für bessere Sicht, wenn der Container auf Fahrthöhe ist. Mit der optionalen Einfahr-/Ausfahrautomatik können Fahrer den Spreader auf Knopfdruck an einen 20-Fuß- oder 40-Fuß-Container anpassen. Zusätzlich können Fahrer von Kamerasystemen unterstützt werden.
Das Serviceintervall liegt bei mindestens 500 Stunden, das verlängerten Serviceintervall für das Hydrauliköl bei 10.000 Stunden. Zudem sind Optionen wie automatische Doppellinien-Schmiersysteme verfügbar, die den Wartungsaufwand und den allgemeinen Verschleiß an den Komponenten zusätzlich verringern sollen. Mit der Telematikoption „Hyster Tracker“ sollen die Stapler auch effizienter verwaltet werden können.
Die Stapler werden in Europa produziert und in Deutschland von einem Netz regionaler, mittelständischer Vertragshändler angeboten, die auch den Service übernehmen.

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