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Contargo: Erster elektrischer Container-Nahverkehr in Hamburg für Tschibo

Seit Mitte Mai leistet der Logistiker in Hamburg in einem Pilotprojekt einen Teil des Nahverkehrstruckings für Tchibo mit vollelektrischen Lkw von Volvo.

Die Unternehmen Tchibo und Contargo wollen im Hamburger Hafen gemeinsame Wege gehen. Foto: Contargo
Die Unternehmen Tchibo und Contargo wollen im Hamburger Hafen gemeinsame Wege gehen. Foto: Contargo
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Johannes Reichel
(erschienen bei Transport von Daniela Sawary-Kohnen)

Damit transportiert der Logistik-Dienstleister Container mit Rohkaffee zwischen Hamburger Hafen und Kaffeelager und setzt dafür zwei Volvo FH Electric ein. Sie sollen nicht nur Lärm und Emissionen im Hafengebiet reduzieren, sondern auch den ökologischen Fußabdruck beider Unternehmen verkleinern, heißt es aus den beiden Unternehmen.

Anfang Mai hatte das Container-Hinterlandlogistik-Netzwerk sein neues Produkt „econtargo“ und seine Aktivitäten und Ambitionen im Bereich der Elektromobilität im Rahmen der transport logistic Messe in München vorgestellt. Unter dem Motto: Vermeiden vor Reduzieren vor Kompensieren will das Unternehmen sukzessive seine E-Lkw Flotte auf 32 Fahrzeuge ausbauen und investiert in eine flächendeckende Ladeinfrastruktur an allen Contargo Standorten. Frank Hommel, Director Sales & Marketing bei Contargo:

„Mit Tchibo haben wir einen starken Partner gefunden, der von Beginn an motiviert war, dieses Projekt zu verwirklichen.“

Damit ist Tchibo einer der ersten Kunden im vollelektrischen Container-Nahverkehr in Hamburg. Die eingesetzten E-Lkw haben eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern und können auch über das Stadtgebiet hinaus eingesetzt werden. Durch Ladesysteme mit einer Leistung von 250 Kilowatt können die Fahrzeuge bei Bedarf innerhalb von zwei Stunden vollgeladen werden. Dadurch können die E-Lkw laut Contargo so flexibel wie Diesel-Lkw eingesetzt werden, sogar im 24-Stunden-Betrieb. Peter Maltzahn, Senior Projektmanager bei Tchibo:

„Wir drehen an vielen Schrauben, um nachhaltiger zu werden, dazu gehört natürlich auch die Logistik. Es freut uns, mit diesem Angebot von Contargo auch den Nahverkehr der Container im Hamburger Hafen emissionsärmer gestalten zu können.“

Teil einer deutschlandweiten E-Lkw-Flotte

Die beiden E-Fahrzeuge in Hamburg gehören zu 27 neuen E-Lkw, die Contargo über das Schwesterunternehmen Rhenus Trucking laut eigenen Aussagen derzeit beschafft. Damit steige die Anzahl der schweren vollelektrischen Sattelzugmaschinen im Unternehmen auf 32 Fahrzeuge. Mit diesen bietet das trimodale Containernetzwerk seinen Kunden eine CO2-reduzierte Transportkette an. Christian Schäfers, Niederlassungsleiter der Contargo Road Logistics Hamburg:

„Es ist ein großes Kompliment für uns, dass Tchibo bereit ist, mit uns gemeinsam auf alternative Antriebe zu setzen. Mit der Erweiterung unserer Flotte um E-Lkw bieten wir unseren Kunden hier im Norden nun eine hervorragende Möglichkeit, CO2 Emissionen zu vermeiden. Wir werden unsere E-Lkw-Flotte in Hamburg in den kommenden Monaten sukzessive weiter ausbauen.“

Wer „econtargo“ buche, erhalte nicht einfach Kompensationsleistungen, sondern den kombinierten Transport mit E-Lkw im Nahverkehr und ökostrombetriebenen Zügen im Hauptlauf, hieß es aus dem Unternehmen. Die 44-Tonner sollen zukünftig an 14 Contargo-Standorten in Deutschland stationiert werden.

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