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Continental „myVDO“: Informationsportal für Compliance in der Transportlogistik startet

Mit der neuen Informationsplattform myVDO widmet sich Continental dem Thema Compliance in der Logistik. Der Lkw-Fahrer Olli Gleinert unterstützt als Markenbotschafter mit Erklärvideos auf Youtube.

Continental hat das Informationsportal myVDO für Fahrpersonal, Flotten und Werkstätten gestartet. | Bild: Continental
Continental hat das Informationsportal myVDO für Fahrpersonal, Flotten und Werkstätten gestartet. | Bild: Continental
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Tobias Schweikl

Das Technologieunternehmen Continental hat sein Informationsangebot für die Transportlogistik-Branche ausgebaut. Mit der Einführung des Portals „myVDO“ bietet das Unternehmen eine zentrale Anlaufstelle für Fahrpersonal, Flottenbetreiber, Werkstätten und weitere Akteure der Branche.

„myVDO soll mehr sein als ein einfaches Kundenportal, in dem man seine Produktkäufe verwalten kann und hin und wieder Software-Updates findet“, erklärt Ulrich Stern, Leiter Marketing and Communications im Geschäftsfeld Smart Mobility. „myVDO bietet für jede Berufsgruppe in der Transportlogistik ein umfassendes und individuelles Angebot, um alle bestmöglich in ihrem Alltag zu unterstützen.“

Das Portal myVDO dient als umfassende Informationsquelle, die sich speziell auf Compliance im Straßenverkehr konzentriert. Benutzer können sich registrieren, um Zugang zu zielgruppenspezifischen Informationen zu erhalten. Dazu gehören aktuelle Neuigkeiten, Erklärvideos, Software- und Hardware-Updates, sowie direkte Links zum VDO-Partnerfinder.

„Die Compliance-Anforderungen der EU steigen stetig und sind nicht immer leicht zu durchschauen“, so Stern weiter. „Wir wollen, dass keine gewerbliche Flotte in Europa wegen unvorhergesehener Bußgelder und Strafen einer existenziellen Bedrohung ausgesetzt ist. Darum wollen wir den Umgang mit Compliance im Straßentransport einfacher machen.“

Continental verfolgt mit myVDO das Ziel, eine effiziente und kostengünstige Plattform zu bieten, die stets gesetzeskonforme Lösungen für alle Bereiche der Fahrerverwaltung und der Dokumentationspflichten umfasst.

Olli Gleinert erklärt aus Fahrersicht

Zudem hat Continental Olli Gleinert, einen erfahrenen Lkw-Fahrer, als Markenbotschafter gewonnen. Gleinert, der über 25 Jahre Berufserfahrung auf Europas Straßen verfügt, wird in kurzen Videos das EU-Mobilitätspaket I erläutern und praktische Tipps zur Nutzung des neuen intelligenten Tachographen VDO DTCO 4.1 geben.

„Mit seiner Erfahrung als Fahrer und seiner sympathischen Art ist Olli Gleinert genau der Richtige, um Fahrerinnen und Fahrer in Sachen Compliance direkt und unterhaltsam zu informieren“, sagt Ulrich Stern.

„Mir ist wichtig, den Kollegen auf den Straßen zu helfen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen“, sagt Olli Gleinert. Daher werden die Videos hauptsächlich auf Sozialen Medien ausgespielt. „Auf YouTube, Facebook und Co. haben wir schon sehr positives Feedback auf die ersten Videos bekommen und wir hoffen, dass die Leute von unserem Angebot Gebrauch machen, ihre Fragen zu Tachographen und zu den zahllosen Regeln direkt an mich zu stellen. Das ist vielleicht manchmal leichter als den Chef oder sogar eine offizielle Stelle anzusprechen.“

Continental plant, das Portal myVDO bis zum Jahresende 2023 in 13 europäischen Märkten verfügbar zu machen und in allen europäischen Sprachen anzubieten. Darüber hinaus ist eine kontinuierliche Erweiterung der angebotenen Services und Inhalte vorgesehen.

Hintergrund: EU-Mobilitätspaket I

Das EU-Mobilitätspaket I, auch bekannt als das Mobilitätspaket der Europäischen Union, ist ein umfangreiches Regelwerk, das darauf abzielt, die Arbeitsbedingungen für Lkw-Fahrer zu verbessern, den fairen Wettbewerb im Straßentransport zu gewährleisten und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Zu den wichtigsten Aspekten des Pakets gehören:

  • Ruhezeiten und Lenkzeiten: Es wurden neue Regeln für Ruhezeiten und Lenkzeiten festgelegt, um Übermüdung zu verhindern und die Sicherheit der Fahrer zu gewährleisten.
  • Kabotage: Das Paket legt strengere Regeln für die Kabotage fest, also für Transportdienstleistungen, die von ausländischen Unternehmen in einem anderen EU-Land durchgeführt werden. Ziel ist es, unfairen Wettbewerb zu verhindern.
  • Tachographen: Die Einführung intelligenter Tachographen ist vorgesehen, um eine bessere Überwachung und Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten.
  • Entsendung von Fahrern: Es wurden Regeln für die Entsendung von Fahrern festgelegt, um sicherzustellen, dass diese in jedem Land, in dem sie arbeiten, fair entlohnt werden.
  • Rückkehrpflicht: Lkw müssen regelmäßig in das Land der Niederlassung des Unternehmens zurückkehren, um Briefkastenfirmen zu vermeiden.
  • Mindeststandards für Parkplätze: Zur Verbesserung der Ruhebedingungen für die Fahrer wurden Mindeststandards für sichere Parkplätze festgelegt.

Die Maßnahmen zielen darauf ab, Missbrauch im Sektor zu bekämpfen, die Arbeitsbedingungen der Fahrer zu verbessern und zu einer gerechteren und sichereren Straßenverkehrsumgebung in der EU beizutragen. Allerdings stellt es auch eine besondere Herausforderung für das Fahrpersonal dar, da es im stressigen Alltag oft schwierig ist, relevante und unterstützende Informationen zu finden.

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