Corona-Krise: ADAC Truckservice weiter einsatzbereit

Trotz Beschränkungen meldet der ADAC Truckservice volle Einsatzbereitschaft seiner Lkw-Pannenhilfe. Bis dato seien nur vereinzelt Lkw-Werkstätten ausgefallen, ohne Auswirkungen auf den Service selbst.

Die Hotline des ADAC Truckservice ist weiterhin rund um die Uhr erreichbar | Foto: ADAC Truckservice
Die Hotline des ADAC Truckservice ist weiterhin rund um die Uhr erreichbar | Foto: ADAC Truckservice
Johannes Reichel
(erschienen bei Transport von Torsten Buchholz)

Trotz der Beschränkungen durch die Coronakrise hat der ADAC Truckservice volle Einsatzbereitschaft seiner Lkw-Pannenhilfe gemeldet. Bis dato seien in Deutschland nur ganz vereinzelt Lkw-Werkstätten ausgefallen, jedoch ohne Auswirkungen auf die Einsatzbereitschaft, versichert der Pannenservice. Auch die Europe Net-Partner in den Corona-Krisengebieten Italien und Spanien sowie in den Nachbarstaaten Österreich, Dänemark, Schweiz, Frankreich, Niederlande, Polen und Tschechien arbeiten im Normalbetrieb.

„Eine schnelle und sichere Pannenhilfe war noch nie so wichtig wie jetzt. Wir steuern tausende Werkstattpartner und rechnen damit, dass der Stresstest für unsere Pannenhilfe-Hotlines und das Netzwerk noch bevorsteht. Dann kommt es darauf an, Lieferketten schnell und wirkungsvoll abzusichern“, erklärt Dirk Fröhlich, Geschäftsführer des ADAC Truckservice.

Notfallmanagement

Um durch eine Ausbreitung des Virus entstehende Versorgungslücken im Pannenhilfenetzwerk schnell schließen zu können, hat der ADAC Truckservice ein Notfallmanagement für seine Werkstattpartner und die Werkstätten seiner Kunden eingerichtet. Über die Hotline +49 (0)7333 80 84 06 können die überwiegend mittelständischen Betriebe Ausfallzeiten oder andere Unregelmäßigkeiten tagessaktuell und unbürokratisch melden. Mithilfe dieser telefonischen Netzwerk-Updates aktualisiert die Zentrale in Laichingen die verfügbaren Werkstätten und sorgt so für eine schnelle Hilfe am Pannenort.

Eingehende Pannennotrufe laufen über den 2019 eröffneten Service-Center-Satellit in Banja Luka im Norden von Bosnien-Herzegowina. Dort sind die Mitarbeiter rund um die Uhr im Einsatz, um Notrufe anzunehmen. Fröhlich:

„Die Entscheidung für den neuen Standort hat sich in dieser Krise als sehr vorteilhaft erwiesen. Er hält der Zentrale den Rücken frei.“

Angesichts der bereits belasteten Hotlines hätte man ohne die organisatorische Trennung von Fallannahme und Werkstattsteuerung bei einem weiteren Ausfall von Werkstätten bald mit langen Wartezeiten im Pannenfall rechnen müssen.Für den Fall, dass die Regierung Quarantänen oder Ausgangssperren anordnet, hat man zudem variable Schichtzeiten und Homeoffice-Möglichkeiten an beiden Standorten eingerichtet, die bereits genutzt werden. 

Verhaltensregeln für Werkstätten und Pannenhelfer

Seinen Werkstattpartnern und Pannenhelfern hat der ADAC Truckservice außerdem mehrere Verhaltensregeln an die Hand gegeben, um sich nicht nur selbst zu schützen, sondern auch die Lkw-Fahrer keiner unnötigen Gefahr auszusetzen. So gilt unter anderem die Grundregel, körperliche Berührungen unbedingt zu vermeiden und zu Personen einen Mindestabstand von ein bis zwei Metern einzuhalten. Darüber hinaus sollen auch Pannenhelfer die so genannte Hustenetikette einhalten, also in die Ellenbeuge husten oder niesen. Besondere Aufmerksamkeit gilt einer gründlichen Handhygiene: Hände so oft wie möglich für mindestens 30 Sekunden mit Wasser und Seife gründlich waschen und – falls vorhanden – auch unterwegs ein Desinfektionsmittel nutzen. Pannenhelfer mit grippeähnlichen Symptomen wie Husten oder Fieber sind angehalten, sich sofort bei den entsprechenden Stellen wie den Gesundheitsämtern zu melden.

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