Corona-Krise: GLS kooperiert mit Gin-Hersteller für Desinfektionsmittel

KEP-Dienstleister realisiert zur Sicherstellung der eigenen Versorgung mit Desinfektionsmitteln eine Partnerschaft mit einem Gin-Hersteller aus Hamburg. Präventivmaßnahmen zur Hygiene erweitert.

Krisen-bedingt: Auch die GLS nutzt die kontaktlose Zustellung. | Foto: GLS
Krisen-bedingt: Auch die GLS nutzt die kontaktlose Zustellung. | Foto: GLS
Johannes Reichel
(erschienen bei Transport von Daniela Kohnen)

Um die Versorgung mit Desinfektionsmittel auch kurzfristig sicherzustellen, ist GLS eine Kooperation mit einem Gin-Hersteller aus Hamburg eingegangen. Laut eigenen Angaben habe dieser vorübergehend große Teile seiner Produktion umgestellt und produziere nun gemeinsam mit einer Apotheke nach einem Rezept der Weltgesundheitsorganisation (WHO) viruzide Desinfektionsmittel. Damit schaffe man eine Win-win-Situation, hieß es. Mit einer Abnahme von über 2.000 Liter helfe man dem Gin-Produzenten und könne die Standorte entsprechend damit ausstatten.

So wurden alle Prozesse im Berufsalltag der Mitarbeiter und Transportpartner von GLS um präventive Maßnahmen und zusätzliche Hygienemaßnahmen ergänzt. Um persönliche Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, bietet der Paketdienstleister zudem die Möglichkeit der kontaktlosen Zustellung an.

„Da aber zum Beispiel die benötigten Mengen an Desinfektionsmittel sehr begehrt und somit schwer zu beschaffen sind, geht GLS flexible und kreative Wege um den eigenen Bedarf zu decken“, erklärt Martin Seidenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung der GLS Germany den unkonventionellen Schritt.

GLS Germany ist eine Tochtergesellschaft der GLS, General Logistics Systems B.V., die ihren Hauptsitz in Amsterdam hat. GLS bietet Paketdienstleistungen sowie Express- und Logistikleistungen an und deckt mit eigenen Gesellschaften und Partnern 45 Länder ab.

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