Corona-Krise: Jungheinrich setzt Produktion im Werk Moosburg aus

Wegen Engpässen bei Zulieferern lässt das Unternehmen die Produktion in Moosburg bis Ostern ruhen.

Das Moosburger Stammwerk von Jungheinrich steht aufgrund von Engpässen in der Lieferkette still. | Foto: Jungheinrich
Das Moosburger Stammwerk von Jungheinrich steht aufgrund von Engpässen in der Lieferkette still. | Foto: Jungheinrich
Johannes Reichel
(erschienen bei LOGISTIK HEUTE von Therese Meitinger)

Der Intralogistikanbieter Jungheinrich hat angekündigt, ab 27. März 2020 die Produktion in seinem Moosburger Stammwerk temporär herunterzufahren. Als Grund nennt der Hamburger Spezialist momentane Lieferengpässe in der Materialversorgung durch Zulieferer bedingt durch die Corona-Krise. Ziel sei es, die Produktion nach Ostern wieder aufzunehmen, so der Hersteller. Bis dahin sollen die betreffenden Lagerbestände wieder aufgefüllt sein.

Die Mitarbeiter sind dem Unternehmen zufolge in dieser Zeit in Kurzarbeit. Alle anderen Jungheinrich-Werke sowie der After-Sales seien von der Produktionsunterbrechung in Moosburg nicht betroffen, so der Anbieter: Jungheinrich wolle seine Kunden unter anderem in der Lebensmittelproduktion und -verarbeitung, im Lebensmittelgroß- und -einzelhandel, in der Medizinversorgung sowie in der Transport- und Lagerlogistik, die in der aktuell schwierigen Situation eine herausragende Bedeutung besäßen, weiterhin bestmöglich unterstützen.

Das Jungheinrich-Werk in Moosburg produziert nach Unternehmensangaben elektrische und verbrennungs-motorische Gegengewichtsstapler. Mit den rund 1.000 Mitarbeitern habe man zügig eine pragmatische Kurzarbeitsregelung treffen können, so das Unternehmen. Auch während der Produktionspause bleibt das Werk in Moosburg Jungheinrich zufolge geöffnet, die Warenannahme sei sichergestellt.

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