Corona-Pandemie: Kurzarbeit bei MAN beantragt

Kurzarbeit in den Werken von MAN soll ab Ende März beginnen. Störungen in der Teile- und Fahrzeugauslieferung erwartet.

Aufgrund der unklaren Gesamtsituation erwartet MAN in den kommenden Tagen zunehmende Engpässe bei der Produktionsversorgung und der Fahrzeug- und Teileauslieferung. | Bild: MAN
Aufgrund der unklaren Gesamtsituation erwartet MAN in den kommenden Tagen zunehmende Engpässe bei der Produktionsversorgung und der Fahrzeug- und Teileauslieferung. | Bild: MAN
Tobias Schweikl

Der Nutzfahrzeughersteller MAN Truck & Bus beantragt ab dem 23. März 2020 Kurzarbeit für seine deutschen Werke. Die Regelung soll für einen Großteil der Beschäftigten an den produzierenden Standorten gelten, so das Unternehmen. Die Gespräche zu den Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber, Arbeitnehmervertretern und Behörden dauerten zur Stunde an, heißt es in einer Mitteilung vom 17. März. In den nicht deutschen Werken werde die Produktion zurückgefahren.

Aufgrund der unklaren Gesamtsituation und der schnell ändernden Ereignisse erwartet das Unternehmen in den kommenden Tagen weitere und auch zunehmende Engpässe sowohl bei der Belieferung der Produktion als auch bei der Fahrzeug- und Teileauslieferung. Dies und die Sorge um das Wohl der Mitarbeiter zwinge das Unternehmen dazu, Kurzarbeit für seine deutschen Produktionsstandorte zu beantragen, so MAN. Mitarbeiter aus den Verwaltungsbereichen, die nicht von Kurzarbeit betroffen sind, sollten bestehende flexible Arbeitszeitregelungen in Anspruch nehmen und im Homeoffice arbeiten, wo immer das möglich sei.

MAN setzte alles daran, den Betrieb der Vertriebs- und Servicestandorte weltweit, so lange es die Gesamtsituation zulässt, in vollem Umfang aufrechtzuerhalten, um die Versorgungsketten sicherzustellen, heißt es in der Mitteilung weiter. Das Unternehmen habe an allen Standorten Maßnahmen getroffen, um das gesundheitliche Wohl seiner Mitarbeiter nicht zu gefährden.

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