Coronakrise: Elsen erweitert Fläche, um Lieferketten zu sichern

Am Standort Mühlheim-Kärlich erschließt Elsen zusätzliche Lagerkapazitäten. Damit reagiert der Logistikdienstleister auf die in der Pandemie fragil gewordenen Lieferketten.

Fragile Lieferketten als Corona-Folge: Am Standort Mülheim-Kärlich vergrößert Elsen seine Logistikfläche um1.500 Quadratmeter.| Foto: Elsen
Fragile Lieferketten als Corona-Folge: Am Standort Mülheim-Kärlich vergrößert Elsen seine Logistikfläche um1.500 Quadratmeter.| Foto: Elsen
Johannes Reichel
(erschienen bei Transport von Christine Harttmann)

Bestandskunden, die sich in Anbetracht der Corona-Krise einen Sicherheitsbestand aufbauen wollen, können bei Elsen nun können zusätzliche Lagerfläche anmieten. Die neue Lagerhalle in Mühlheim-Kärlich soll voraussichtlich ab Juni einsetzbar sein. Mit dem Ausbau der Lagerkapazitäten wolle man die Kunde gerade in der aktuellen Lage unterstützen, teilt die Elsen Unternehmensgruppe mit. Ein Großteil der Kunden sei von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise betroffen, berichtet Peter Dennert, Geschäftsführer & Vice President Logistics Operations der Elsen Unternehmensgruppe.

"Viele können ihre Produktionsversorgung aufgrund der kollabierenden Lieferketten nicht mehr sicherstellen. In der logischen Konsequenz bauen sich viele Unternehmen nun Sicherheitsreichweiten auf, um Situationen wie diese und die erheblichen materialwirtschaftlichen Auswirkungen schadlos zu überstehen“, so Dennert weiter.

Daher stellt der Logistikdienstleister seinen Kunden sowie anderen Unternehmen mit entsprechenden Bedarfen zusätzliche Lagerfläche am Standort in Mülheim-Kärlich bereit. Zu diesem Zweck lässt der Logistikdienstleister neben dem bestehenden Multi-User-Warehouse eine 1.500 Quadratmeter große Industriehalle errichten, die voraussichtlich im Juni einsatzbereit ist. Hierdurch entsteht an dem Standort eine überdachte Logistikfläche von insgesamt 6.500 Quadratmetern, auf denen Kunden ihre notwendigen Logistikkapazitäten in unmittelbarer Nähe zu ihren Produktionsstandorten kurzfristig abbilden können.

„Durch die gewonnene Kapazität schaffen wir uns die Flexibilität, je nach Kundenanforderung Block- beziehungsweise Regalfläche zur Verfügung stellen zu können“, erklärt Dennert.

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