Covid-19: Fieberkontrolle am Eingang

Ein Gefahrenmanagementsystem des Anbieters Primion misst die Körpertemperatur durch eine Wärmebildkamera. Wer Fieber hat, erhält keinen Zutritt.

Grün oder rot: Das Gefahrenmanagementsystem psm2200 zeigt an, ob Fieber vorliegt oder nicht. (Foto: Primion)
Grün oder rot: Das Gefahrenmanagementsystem psm2200 zeigt an, ob Fieber vorliegt oder nicht. (Foto: Primion)
Tobias Schweikl
(erschienen bei LOGISTIK HEUTE von Therese Meitinger)

Der Stettener Hersteller Primion hat eine Anwendung entwickelt, die die automatisierte, berührungslose Messung der Körpertemperatur mit individuellen Zugangsberechtigungen verknüpft. Wer Fieber habe, erhalte dank des Gefahrenmanagementsystems „psm2200“ keinen Zutritt mehr zu Büros oder Arbeitsbereichen, heißt es.

Am Zugangspunkt innerhalb des Gebäudes wird im Rahmen der Lösung Primion zufolge eine spezielle Kamera mit Thermaltechnik installiert. Jede Person, die diesen Punkt passiert, wird demnach automatisch von der Kamera erfasst, während die Körpertemperatur gemessen wird. Überschreitet die Körpertemperatur einen gewissen, individuell festlegbaren Wert, erfolgt nach Firmenangaben eine automatische Sperrung durch das System.

Bei der automatisierten Temperaturmessung leuchtet das aufgenommene Kamerabild entweder Grün oder Rot auf – abhängig davon, ob der Schwellenwert überschritten wurde.

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