DaimlerChrysler eröffnet Lieferantenpark Bremen

Am 6. Juli nahmen DaimlerChrysler und Schenker den Industriepark Bremen in Betrieb. Ab hier wird die Montage des neuen Mercedes-Benz C-Klasse im Werk Bremen mit Teilen und Fahrzeugmodulen versorgt.
Redaktion (allg.)
Die Schenker Deutschland AG bündelt täglich rund 21.000 Teile von mehr als 20 Zulieferern aus Deutschland, Europa und Übersee. Im Wareneingang des Industrieparks werden täglich etwa 50 Lkw entladen. Die angelieferten Teile werden verbucht, zwischengelagert und auf Abruf an das sechs Kilometer entfernte Werk geliefert. Über IT-Systeme meldet Schenker in beide Richtungen Wareneingang und Warenausgang, bestätigt DaimlerChrysler den Abrufimpuls zur Auslieferung der Teile, kommissioniert diese aus dem Zwischenlager und stellt sie per Sammel-Lkw zur Auslieferung ans Werk bereit. Die gebündelte Versorgung spart mehrere hundert Lkw-Anfahrten verschiedener Zulieferer ein, die ansonsten unmittelbar im Werk abgefertigt werden müssten. Vom Abrufimpuls bis zum Einbau in das Fahrzeug vergehen im Schnitt rund fünf Stunden. Zeitkritische Komponenten, deren Fehlen die Montagebänder unmittelbar zum Stillstand bringen würden, bringt Schenker direkt ans Band. Im Industriepark wird produktionssynchron im Zwei- oder Dreischichtbetrieb gearbeitet. Pro Tag sind 116 Rundlauftouren (Dreischichtbetrieb) zwischen Werk und Park eingetaktet.