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Datenbrillen laut Studie auf dem Vormarsch

Toshiba will mit seiner smarten Datenbrille mehr Effizienz und geringere Kosten bringen, denn Wearables sorgen nicht nur für freie Hände beim Anpacken – das soll eine Studie des Unternehmens bestätigen.

Laut einer Toshiba-Studie nimmt der Trend zu modernen Datenbrillen Einzug in die Industrie. | Foto: Toshiba
Laut einer Toshiba-Studie nimmt der Trend zu modernen Datenbrillen Einzug in die Industrie. | Foto: Toshiba
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Julian Kral

Die Toshiba Client Solutions Europe GmbH adressiert mit dem „dynaEdge DE-100“ Edge-Computer einschließlich smarter Datenbrille „AR100 Viewer“ unter anderem die Logistikbranche. Die innovative Assisted Reality-Lösung soll Abläufe in der Logistik beschleunigen und vereinfachen, zum Beispiel beim manuellen Kommissionieren.

Dabei sollen ein- und ausgehende Güter mithilfe der mobilen Computing-Lösung effizient organisiert und sortiert werden. Andererseits unterstützen Anweisungen beim effektiven Stapeln von Paletten das Bestandsmanagement. Softwareseitig kommt dabei die pick-by-vision-Lösung „xPick“ des strategischen Toshiba Partners Ubimax zum Einsatz zur Effizienzsteigerung.

Toshiba: Datenbrillen im Trend
Nicht nur in der Logistikbranche ist das Interesse an intelligenten Assisted Reality-Lösungen mit smarten Datenbrillen groß, sondern in der gesamten deutschen Industrie, erläutert Toshiba und beruft sich auf eine eigene Studie. Demnach planen 77 Prozent aller befragten IT-Entscheider in Deutschland den Einsatz der innovativen Technologie innerhalb der kommenden drei Jahre. Treibende Faktoren für die Nutzung seien die Produktivitätssteigerung der Mitarbeiter (43 Prozent) sowie die ansteigende Datenmenge, die das IoT (Internet of Things) mit sich bringt (41 Prozent). Als wesentlichen Vorteil sehen darüber hinaus 45 Prozent der Befragten aus dem Bereich Produktion die Freisprechfunktion.

 

Wearables für effizienten Workflow
Unter den sogenannten Pickern ist es nach wie vor verbreitet, mit Listen zu arbeiten. Dort wird vermerkt, wo welche Ware in welcher Menge kommissioniert werden muss. Bei kurzfristigen Auftragsänderung soll sich die tragbare Lösung von Toshiba bewähren. In diesem Fall wird die elektronische Pickliste direkt im System angepasst und der Arbeiter über ein akustisches Signal informiert. Die neue Information sieht er dann sofort auf dem Display der Datenbrille. Auf diese Weise entfallen Latenzzeiten, der Kommissionierungsprozess könne ohne Zeitverluste vonstattengehen, erklärt der Hersteller.

Freihändiges Arbeiten mit Remote-Unterstützung
Toshiba betont, dass sich durch die Nutzung von Datenbrillen die Kommissionierungsabläufe freihändig erledigen lassen. Sämtliche Anweisungen werden über die Datenbrille direkt in das Sichtfeld der Mitarbeiter eingeblendet, der Arbeiter für die Lagertätigkeiten die Hände frei. Auch Zusatzinformationen aus Datenbanken oder die Lösung etwaiger Probleme lassen sich bei Bedarf remote über die smarte Datenbrille übermitteln. Dies steigere die Geschwindigkeit des Arbeitsablaufs und reduziere die Fehlerraten, so Toshiba. Durch weitere Module zur Gewichtsüberprüfung, Barcode Scan, Lokalisierung oder mit Hilfe von Sprachprüfziffern liessen sich Fehlerquoten weiter senken.

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