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Deutsche Post DHL: Klimafreundlicher Logistik-Hub in Hamburg

Konzern wird mit der Errichtung eines nachhaltig orientierten Logistikparks in Hamburg-Harburg beauftragt. Ab sofort stellt die Gruppe zudem mit 30 E-Fahrzeuge von Streetscooter in der Innenstadt zu.
Ab sofort: Auch in der Hamburger Innenstadt stellen jetzt die quietschgelben E-Autos Briefe und Pakete zu. Olaf Scholz (l.) und Uwe Brinks, Produktionschef der Brief- und Paketsparte von Deutsche Post DHL Group bei der Präsentation. | Foto: DHL
Ab sofort: Auch in der Hamburger Innenstadt stellen jetzt die quietschgelben E-Autos Briefe und Pakete zu. Olaf Scholz (l.) und Uwe Brinks, Produktionschef der Brief- und Paketsparte von Deutsche Post DHL Group bei der Präsentation. | Foto: DHL
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Johannes Reichel

Die Deutsche Post DHL Group hat die Ausschreibung für einen klimafreundlichen Logistikpark in Hamburg gewonnen. In einem Pressegespräch im Hamburger Rathaus stellten der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, und Uwe Brinks, Produktionschef der Brief- und Paketsparte von Deutsche Post DHL, die neuen Pläne vor. So wird der Konzern im 27 Hektar großen Logistikpark namens HUB + Neuland, dessen Konzeptausschreibung er gewonnen hat, ein nach eigener Aussage "Klima-Modellquartier für nachhaltige Logistik" errichten. Darüber hinaus stellen ab sofort 30 StreetScooter-Elektrofahrzeuge Pakete leise und emissionsfrei in der Hamburger Innenstadt zu. Hierdurch würden jährlich rund 90 Tonnen CO2 eingespart, rechnet der Konzern vor. Die Zustellflotte soll künftig um weitere umweltfreundliche StreetScooter wachsen.

Im Logistikpark HUB + Neuland mit direkter Anbindung an die Abfahrt A1 in Hamburg-Harburg will Deutsche Post DHL unter anderem ein weiteres Paketzentrum errichten. Insgesamt sollen ab 2020 über 1.200 Arbeitsplätze im Logistikpark HUB+ Neuland entstehen. Dabei soll insofern ein Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit gesetzt werden, als die Anlage beispielsweise durch die Errichtung eines Grüngürtels, die Begrünung von Dächern oder den Einsatz von Photovoltaik-Anlagen ergänzt wird. Die Inbetriebnahme des Standorts ist ab Sommer 2020 geplant. "Es ist gut für die Hamburgerinnen und Hamburger, dass wir den Wandel zu einer emissionsarmen Metropol-Logistik voranbringen. Es gibt eine Vielzahl weiterer innovativer Ideen aus der Branche, die in Pilotversuchen getestet werden, um das Ziel einer nachhaltigen Innenstadtbelieferung zu erreichen", erklärte Olaf Scholz.

Bis 2020 rechnet der Logistikdienstleister mit einem durchschnittlichen jährlichen Paketwachstum von fünf bis sieben Prozent. Erst im Juni 2016 hatte das Unternehmen in Obertshausen das bislang größte Paketzentrum in Betrieb genommen. 2017 beginnen in Bochum die Bauarbeiten für einen weiteren Logistikstandort. Die Umstellung der Paketzustellung auf die umweltfreundlichen StreetScooter hat der Logistikkonzern seit Mitte des Jahres bereits in Bochum, Köln und Stuttgart gestartet. Das rein elektrische Fahrzeug wurde gemeinsam mit der Aachener Konzerntochter StreetScooter GmbH gezielt für die Anforderungen der Brief- und Paketzustellung entwickelt. Mittelfristig plant der Logistiker, seine gesamte Zustellflotte auf E-Fahrzeuge umzustellen. Die Fahrzeuge, die in Hamburg zum Einsatz kommen, werden in den Zustellbasen von Deutsche Post DHL an den Standorten Billbrook und Altona über Nacht aufgeladen. Dafür verwende man zertifizierten Ökostrom, erklärte das Unternehmen.

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