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Deutscher Logistik Kongress 2018: KOMSA gewinnt den Deutschen Logistik-Preis 2018

Flexibel, automatisiert und digital - die Kommunikation Sachsen AG wurde auf dem Deutschen Logistik-Kongress 2018 in Berlin für ihre vorbildliche Logistik ausgezeichnet.
So sehen Sieger aus: Für sein Logistikprojekt heimste das Unternehmen KOMSA den Deutschen Logistik-Preis 2018 ein. | Foto: Melanie Endres
So sehen Sieger aus: Für sein Logistikprojekt heimste das Unternehmen KOMSA den Deutschen Logistik-Preis 2018 ein. | Foto: Melanie Endres
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Tobias Schweikl

KOMSA, die Kommunikation Sachsen AG, ist am 17. Oktober mit dem Deutschen Logistik-Preis 2018 der Bundesvereinigung Logistik (BVL) ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Abendgala des 35. Deutschen Logistik-Kongresses, der vom 17. bis 19. Oktober 2018 in Berlin stattfindet. Der Preisträger setzt sich der BVL zufolge gegen zwei weitere starke Finalisten durch: DHL mit seinem Hub in Leipzig und das Unternehmen Protostellar, das zur Thales-Gruppe gehört, in Ditzingen bei Stuttgart.
Höchste Flexibilität, Automatisierung und Digitalisierung – das sind Elemente des Projektes „RELOAD – Digitalisierung der KOMSA-Intralogistik“, das KOMSA im Rahmen einer Standorterweiterung an seinem Hauptsitz realisiert hat. Für insgesamt 30 Millionen Euro, der größten Investition der Unternehmensgeschichte, hat KOMSA im sächsischen Hartmannsdorf ein dreigeschossiges „Haus der Dienstleistungen“ und ein neues Logistikzentrum inklusive Hochregallager sowie einem Automatiklager errichtet.
Logistik integriert
Ziel des 2017 eingeweihten Erweiterungsbaus war es, sämtliche Logistikprozesse unter einem Dach zusammenzuführen und damit Kapazität und Durchlaufzeit für die Aufträge von Industrie- und Handelspartnern zu steigern. Die Herausforderung bestand darin, effiziente Abläufe zu schaffen und höchste Flexibilität zu gewährleisten, um auf neue Marktanforderungen schnell reagieren zu können, schreibt die BVL in einer Pressemitteilung.
Die Antwort, die KOMSA gemeinsam mit seinem Partner LogistikPlan aus Dresden fand, folgte der Logik „kürzeste Wege, kleinste Fläche, größte Leistung“. Durch das neu erbaute Logistikzentrum werden alle Lagerungs- und Versandprozesse gebündelt, die zuvor auf fünf verschiedene Orte in Hartmannsdorf verteilt waren. Das „Haus der Dienstleistungen“ bietet Raum für bis zu 800 Arbeitsplätze in unmittelbarer Logistiknähe.
Rund 14.500 Paletten finden seit 2017 im benachbarten Logistikzentrum im 21 Meter hohen Regallager einen Stellplatz. Ein zentraler Verbindungsbau integriert alle Logistikfunktionen – von der Wareneingangs- und Servicelogistik über die Lager-, Repair- und Retourenbereiche bis zur Versandlogistik. Im Zentrum des Logistikkonzepts steht die Automatisierung aller zeitkritischen Prozesse der Intralogistik: automatische Materialflüsse für alle Retouren- und Reparaturaufträge, automatische Ausschleusung von Leerkartons, automatische Kleinteilelagerung und Kommissionier-Bereitstellung nach dem Prinzip Ware-zum-Mann, automatische Bereitstellung von Versandkartons, automatische Förderung der Kommissioniereinheiten zur Verpackung und die automatische Förderung der Versandkartons zur Verladung.
IT im Mittelpunkt

Dabei setzt KOMSA auf eine starke IT: Eine integrierte Digitallogistik verknüpft durchgängig Warenwirtschaft, Lagerlogistik sowie die Transport- und Auftragssteuerung. Zusätzlich sind automatisierte und manuelle Prozesse intelligent miteinander verbunden. Dank Automatiklager sind Artikel in weniger als drei Minuten für den Versand verfügbar, Reparaturaufträge können dank automatisierter Materialflüsse taggleich bearbeitet werden.
Durchlaufzeiten von weniger als einer Stunde für mehr als die Hälfte der Aufträge ermöglichen hohe Flexibilität. Bis in die späten Abendstunden können Expressaufträge bearbeitet werden. Die Versandleistung kann binnen kurzer Zeit mehr als verdoppelt werden. In der ITK-Branche, in der KOMSA zuhause ist, ist dies eine wichtige Voraussetzung, um die Markteinführung neuer Produkte oder saisonale Spitzen wie das Weihnachtsgeschäft reibungslos zu stemmen.
Starke Konkurrenz
Mit seinem Projekt setzte sich KOMSA gegen zwei weitere starke Finalisten durch, DHL mit dem Hub in Leipzig und Protostellar, das zur Thales-Gruppe gehört. „KOMSA hat uns hinsichtlich Konsequenz und Innovation am meisten beeindruckt“, so der Juryvorsitzende Roland Tichy zur Entscheidung. Ausschlaggebend für die Jury war, wie stringent KOMSA als mittelständisches Unternehmen die logistischen Abläufe auf die Bedürfnisse seiner Industrie- und Handelspartner ausrichtet: Durch den sinnvollen Einsatz automatisierter und manueller Wege erzeugt der Großhändler an den entscheidenden Stellen Schnelligkeit und kann trotzdem individuelle Wünsche realisieren.

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