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Die heimlichen Exportweltmeister

Im Jahr 2007 wurden 74 Millionen Holzpaletten im Wert von rund 590 Millionen Euro produziert. Aneinander gelegt würden sie mehr als zweimal um die Erde reichen.
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Redaktion (allg.)
Das teilt der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung e.V. (HPE) mit. Demach stieg der Palettenwert gegenüber dem Vorjahr um 29 Prozent. Bei Holzpaletten macht die Chemie- und Pharmaindustrie mit fast 30 Prozent den Löwenanteil des Umsatzes aus, gefolgt von der Lebensmittelbranche mit rund 18 Prozent. Weitere 380 Millionen Euro hat die Holzpackmittelindustrie im vergangenen Jahr mit Kisten, Verschlägen, Kabeltrommeln und anderen Verpackungen verdient. Wichtigster Kunde für die Hersteller von Kisten und die Exportverpacker ist mit einem Umsatzanteil von rund zwei Dritteln der Maschinenbau. Beim Export von Maschinen sind individuelle Lösungen gefordert. Das kann eine leichte Luftfrachtkiste für ein hochempfindliches medizinisches Messgerät oder eine extrem belastbare Sonderpalette für tonnenschwere Stahlcoils sein. Der Umsatz mit Verpackungsdienstleistungen erreichte 2007 330 Millionen Euro. Der Grund: Die am schnellsten wachsenden Märkte für deutsche Exportgüter sind Fernziele in Asien, Russland und Nahost, die hohe Anforderungen an die Transportlogistik und die Verpackung stellen. Die Verpackungsanbieter haben sich darauf eingestellt und wandeln sich laut HPE von reinen Herstellern zu Serviceunternehmen, die ihre Kunden in Sachen Export unterstützen. Die Hersteller von Holzpackmitteln und Paletten gehen strategische Partnerschaften mit Transport- und Logistikanbietern ein oder übernehmen deren Aufgaben bis hin zum Versand zum Teil gleich selbst.
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