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Diesel aus gebrauchtem Speiseöl soll 90 Prozent CO2e-Emissionen sparen

Nach der Novellierung der 10. BImSchV bietet Shell in Deutschland nun einen Dieselkraftstoff aus Abfall- und Reststoffen an. Neue und ältere Dieselfahrzeuge können ihn ohne weitere Investitionen tanken.

Shell Renewable Diesel (HVO/HEFA) wird durch Hydrierung und Isomerisierung von regenerativen Rohstoffen gewonnen und entspricht der erforderlichen Norm EN15940. | Bild: Shell
Shell Renewable Diesel (HVO/HEFA) wird durch Hydrierung und Isomerisierung von regenerativen Rohstoffen gewonnen und entspricht der erforderlichen Norm EN15940. | Bild: Shell
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Tobias Schweikl

Für Geschäftskunden bietet Shell in Deutschland mit dem „Shell Renewable Diesel“ einen neuen Kraftstoff an, der durch den Einsatz von Abfall- und Reststoffen wie etwa gebrauchtem Speiseöl (HVO/HEFA-Rohstoffe) CO2-Emissionen verringern soll. Das Unternehmen spricht davon, dass der paraffinische Kraftstoff über den gesamten Produktlebenszyklus eine Einsparung von bis zu 90 Prozent CO2e-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichem Diesel ermögliche. Der neue Diesel ist laut Shell ohne Investitionen in neuen und älteren Fahrzeugen nutzbar.

Entscheidend für die Markteinführung sei die Novellierung der 10. BImSchV (Verordnung über die Beschaffenheit und die Auszeichnung der Qualitäten von Kraft- und Brennstoffen) und die darin vorgesehene Aufnahme von Dieselkraftstoff der Sorte B10 sowie von paraffinischem Dieselkraftstoff der Sorte XTL durch den Gesetzgeber, wie von der Ampel im Koalitionsvertrag angekündigt.

„Damit können wir das innovative Produkt jetzt ohne die bisher erforderlichen komplizierten Ausnahmegenehmigungen unseren Geschäftspartnern sowohl im Bergbau, der Land- und Forstwirtschaft als jetzt auch in der Logistik für die Straße anbieten und ihnen damit helfen, ihren CO2 -Fußabdruck zu reduzieren“, so Dirk Abend, Commercial Fuels Sales Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz und Sönke Kleymnann, Commercial Road Transport Cluster Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Neben dem Vertriebsweg über Shell Markenpartner in Deutschland, Österreich und der Schweiz sollen Kunden, die eine Shell Card haben, den neuen Diesel bald auch an ausgewählten öffentlichen Shell-Tankstellen in Deutschland tanken können. In anderen europäischen Ländern wie den Niederlanden, Belgien und in Skandinavien bietet Shell den paraffinischen Diesel bereits seit längerem an Shell-Tankstellen an.

Bereits seit 2013 gibt es bei Shell den aus Erdgas hergestelltem paraffinischen Diesel „Shell GTL Fuel“, den Geschäftskunden für non-road Anwendungen im Bau, in der Landwirtschaft und der Schifffahrt beziehen können. „Shell Renewable Diesel“ (HVO/HEFA) wird durch Hydrierung und Isomerisierung von regenerativen Rohstoffen gewonnen und entspreche laut Hersteller der erforderlichen Norm EN15940.

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