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Digital Logistics Awards 2019: Die Finalisten stehen fest

Für die Endrunde des Digital Logistics Awards hat die Jury acht Start-ups ausgewählt. Diesen dürfen nun das Fachpublikum des „Zukunftkongress Logistik – 37. Dortmunder Gespräche“ in einem fünfminütigen Pitch überzeugen.

Für das Finale des Digital Logistics Awards wurden acht Start-ups ausgewählt. Sie bekommen die Chance, beim Zukunftskongress Logistik in einem fünfminütigen Pitch anzutreten. | Bild: Fraunhofer IML
Für das Finale des Digital Logistics Awards wurden acht Start-ups ausgewählt. Sie bekommen die Chance, beim Zukunftskongress Logistik in einem fünfminütigen Pitch anzutreten. | Bild: Fraunhofer IML
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Tobias Schweikl

Bereits zum dritten Mal findet auf dem „Zukunftskongress Logistik – 37. Dortmunder Gespräche“ das Finale des Digital Logistics Awards statt. Die für die Endrunde nominierten Gründungen präsentieren dort in einem Pitch-Wettbewerb ihre Innovationen für die Logistik. Über die drei Gewinner entscheiden die Kongressteilnehmer dann mit einer Abstimmung direkt vor Ort. Der erste Platz erhält ein Preisgeld von 15.000 Euro. Für den Zweit- und Drittplatzierten bleiben 8.000 bzw. 3.000 Euro.

Bestimmende Schlagworte der für das diesjährige Finale ausgewählten Projekte sind Klimaschutz, Transparenz und künstliche Intelligenz. Gegen knapp 30 Bewerbungen setzten sich so zum Beispiel elektromobile Fahrzeuge für die letzte Meile, eine Tracking-Anwendung für verkaufsfertige Autos vom Hersteller bis zum Händler und eine Datenanalyse für ein ökonomisches Flottenmanagement durch.

Die Expertenjury war in diesem Jahr besetzt mit Marcus Gropp, Head of Digital Supply Chain bei der Kloeckner Metals Operations GmbH, Dr. Stephan Peters, Vorstand der Rhenus SE, Christina Thurner, Mitglied der Geschäftsleitung der LOXXESS AG, Claas Nieraad, Managing Director des Next Logistics Accelerators, und Karolin Hewelt von der Digital Hub Agency RCKT.

Die Finalisten 2019:

  • Mit einer einfachen App will das in Gründung befindliche Start-up asurveyor.com aus Kapstadt die Qualitätskontrolle von Obst und Gemüse über die gesamte Supply Chain hinweg vereinfachen und verbessern. Die Blockchain-sichere Lösung liefert auch aus abgelegenen Gebieten automatisierte Statusberichte.
  • ForkOn aus Haltern am See macht das Management von Gabelstaplerflotten einfacher und transparenter. Die herstellerunabhängige Software-Lösung des 2017 gegründeten Start-ups führt alle Daten rund um die Staplerflotte von Unternehmen zusammen, analysiert und interpretiert sie. Im Ergebnis sollen sich die Kosten von Staplerflotten im Schnitt um 25 Prozent senken lassen.
  • Mit dem Loadster hat Citkar das erste Fahrrad auf den Markt gebracht, das ein Nutzfahrzeug ersetzen kann. Das E-Cargo-Bike des 2017 gegründeten Berliner Start-ups ist radwegtauglich und kann ohne Führerschein gefahren werden. Ein Gehäuse schützt den Fahrer vor der Witterung.
  • Das 2018 gegründet Start-up Frachtklub mit Sitz in Cuxhaven und München hat einen Online-Logistik-Shop entwickelt, über den Logistikunternehmen ihre Dienstleistungen europaweit unkompliziert abwickeln können. Die „White Label Plattform“ lässt sich in Websites und Prozesse integrieren und soll die Neukundenzahl steigern.
  • 2016 gegründet, will NÜWIEL urbane Räume von Lärm, Staub und Luftverschmutzung befreien: Der von dem Hamburger Start-up entwickelte elektrisch betriebene Fahrradanhänger für die Last-Mile-Logistik kann mit patentierter Technologie der Bewegung eines Fahrrads automatisch folgen.
  • Die Software Psoido entwickelte das Fraunhofer-Institut für digitale Medientechnologie IDMT in Illmenau, damit bei datengetriebenen Geschäftsmodellen die Urheber ihre Daten unkompliziert teilen können, während sie die Datensouveränität behalten. Dahinter steht eine virtuelle ID. Das Unternehmen befindet sich in der Gründung.
  • Mit prädiktiven Kraftstoffanalysen unterstützt das Berliner Start-up Tracks, 2018 gegründet, Lkw-Flottenbetreiber bei der Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs, der Senkung der CO2-Emissionen und der Optimierung der Gewinnmargen. Der Kraftstoffverbrauch lässt sich dabei durch die Kombination von Fahrzeug- und Fahrtumgebungsdaten mit modernen Machine-Learning-Methoden vorhersagen.
  • Zum Thema „Live Tracking von Neuwagen“ geht das Start-in IoT Data Ecosystem for Finished Vehicle Logistics – eine Kooperation der Volkswagen Group Logistics mit BLG Automobile Logistics und Telekom IoT/T-Systems International – ins Finale. Das Start-in will die Logistik für verkaufsfertige Autos vom Hersteller bis zum Händler transparenter gestalten.
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