Digitale Checklisten gegen Zettelwirtschaft im Lager

Die Trainingssoftware von how.fm wurde ergänzt. Künftig können Abläufe mit digitalen Checklisten optimiert werden.

Unabhängig der gesprochenen Sprache können Lagerleitung und Mitarbeitende über die Checklisten von how.fm Arbeitsabläufe festhalten. Die Software übersetzt die Inhalte automatisch und geprüft. | Bild: how.fm
Unabhängig der gesprochenen Sprache können Lagerleitung und Mitarbeitende über die Checklisten von how.fm Arbeitsabläufe festhalten. Die Software übersetzt die Inhalte automatisch und geprüft. | Bild: how.fm
Tobias Schweikl

Nutzern der Trainingssoftware von how.fm steht ein neues Werkzeug zur Verfügung. Digitale Listen sollen künftig alltägliche Routinen sowie spezifische Abläufe erleichtern. Als Beispiele nennt der Anbieter wiederkehrende Aufgaben bei Schichtwechseln, Anforderungen an die Sauberkeit im Lager oder Abläufe bei einer ISO-Zertifizierung.

„Durch die Protokolle entsteht ein Überblick zu sämtlichen Vorgängen. Erstellte Listen und Abläufe sind durch die digitale Version alle gebündelt an einem Ort zu finden. Jeder Mitarbeiter kann außerdem Informationen, die für einen ordentlichen Betriebsablauf von Relevanz sind, einsehen und anwenden. Dazu gehören auch Standardabläufe wie Listen, die bei Qualitäts-Audits oder ISO-Zertifizierungen wichtig sind“, betont Farhoud Cheraghi, einer der beiden Gründer von how.fm.

Den Zugriff zu den Checklisten im täglichen Gebrauch erhält der Anwender unter anderen über QR-Codes, die an sinnvollen Stellen im Unternehmen angebracht sind. Mitarbeiter können diese dann etwa vor einem Schichtwechsel mit einem Tablet oder Smartphone abscannen.

Die verknüpfte Checkliste beschreibt beispielsweise, was es standardmäßig vor dem Verlassen des Arbeitsplatzes zu beachten gilt, bevor ein anderer Mitarbeiter den Dienst übernimmt. Durchgeführte Schritte werden durch einfaches Antippen des Kontrollkästchens als erledigt markiert. Die digitale Unterschrift protokolliert schließlich, wer welchen Ablauf wann wie durchgeführt hat. Die Eingabe ist in über 25 Sprachen möglich. Der Mitarbeitende erhält die Ausgabe automatisch in seiner bevorzugten Sprache.

Das Erstellen der Listen läuft über das gleiche CMS, das auch für die Trainingssoftware benutzt wird. Für den Nutzer sei dadurch weder ein neuer Log-in noch die Einarbeitung in eine neue Anwendung nötig, so der Anbieter. Kunden der Mitarbeitertrainingssoftware how.fm können sich ab sofort freischalten lassen.

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