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Digitalisierung: 80 Prozent Netzabdeckung im Internet der Dinge

Sigfox will in Deutschland künftig die Sendemasten von Telxius nutzen. Das würde die Netzabdeckung seiner LPWAN-Technologie deutlich steigern.
Die Sigfox-Logik für einmalige IoT Anbindungen –zum Beispiel von Plomben, Öffnungssensoren an Schaltschränken, Gebinden und sogar Briefen – kostet weniger als 1 Euro und wurde im November 2017 auf der Sigfox IoT World Expo in Prag erstmals vorgestellt. | Foto: Sigfox
Die Sigfox-Logik für einmalige IoT Anbindungen –zum Beispiel von Plomben, Öffnungssensoren an Schaltschränken, Gebinden und sogar Briefen – kostet weniger als 1 Euro und wurde im November 2017 auf der Sigfox IoT World Expo in Prag erstmals vorgestellt. | Foto: Sigfox
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Tobias Schweikl

Das französische Telekom-Unternehmen Sigfox Germany beschleunigt den Ausbau seines Internet-of-Things (IoT)-Netzes in Deutschland. Hierzu kooperiert der Netzbetreiber mit Telxius, einer Tochter von Telefónica Deutschland (O2), um die Sendemasten des Anbieters mit seiner neuen LPWAN-Technologie zu bestücken. Laut Sigfox würde das die Netzabdeckung in Deutschland 62 auf über 80 Prozent anheben.
Das im Ausbau befindliche Sigfox-Netz dient dazu, Geräte an das Internet anzubinden. Die Logikbausteine, die man beispielsweise an Gebinden und Paletten nutzen kann, sollen derzeit zwei Euro kosten. Den Preis für die Logikbausteine von Einmalverbindungen gibt Sigfox mit 20 Cent an. Die Verbindungsentgelte bei 140 Nachrichten pro Tag sollen im Jahr weniger als zehn Euro betragen.
Das Netzwerk nutzt ein Funksystem auf Basis von Ultra-Schmalband-Technologie (engl. Ultra Narrow Band). Die Technologie wird als Low-Power Wide-Area Network (LPWAN) bezeichnet. LPWAN nutzt ein Langstrecken-Signal im ISM-Band (868 Megahertz in Europa, 902 Megahertz in den USA), das auch massive Objekte durchdringen kann. Im freien Gelände sollen Distanzen von 30 bis 50 km überbrückbar sein. In Städten sollen es immer noch zwischen drei und zehn Kilometer sein.
Sigfox-Basisstation können laut Hersteller im Gegensatz zu Mobilfunk-Basisstationen bis zu einer Million Objekte verwalten. Dabei werde nur ein Tausendstel der Energie der Standard-Mobilfunksysteme benötigt. Die Geräte werden nur aktiv, wenn sie senden und gehen dann wieder in den Ruhezustand. Zudem nutzen sie nur geringe Datenraten. Sie können maximal zwölf Bytes pro Nachricht und zugleich nicht mehr als 140 Nachrichten pro Gerät und Tag verschicken.

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